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Nintendo wegen 3DS-Patentrechtsverletzung verurteilt

14.03.2013 | 19:04 Uhr |

Mit der Nutzung der brillenlosen 3D-Technik hat Nintendo ein bestehendes Patent verletzt. Als Ergebnis wurde der Konzern nun zu einer Schadenersatzzahlung von 30 Millionen US-Dollar verurteilt.

Nintendo bietet mit seinem Handheld 3DS einen 3D-Eindruck auf dem Bildschirm des Geräts, der ohne entsprechende Brille realisiert werden kann. Das Patent für die Erstellung von 3D-Bildern ohne die aus dem TV-Bereich bekannten Brillen hält jedoch der ehemalige Sony-Mitarbeiter Seijiro Tomita.

Dieser hat den japanischen Spielehersteller Nintendo verklagt, mit Erfolg. In New York wurde der Konzern nun zu einer Schadenersatzzahlung von 30,2 Millionen US-Dollar an Tomita verurteilt.

Die rechtliche Vertretung von Tomita führte im Prozess an, dass der Geschädigte der Leitung von Nintendo schon im Jahr 2003 einen Prototyp seiner 3D-Technologie präsentiert hätte. Die eigentliche Patentierung erfolgte jedoch erst 2008.

Ratgeber Spielekonsole: Das spricht für den Nintendos 3DS

Nintendos 3DS wurde im März 2011 als Nachfolger der tragbaren Konsole Nintendo DS veröffentlicht. Bislang konnten weltweit über 30 Millionen Geräte abgesetzt werden. Der Nintendo 3DS verfügt über zwei Bildschirme, wobei nur der obere ein 3D-Bild generiert. Dieses lässt sich stufenlos in seiner Intensität anpassen.

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