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Nintendo schließt Zentrale in Großostheim

07.06.2014 | 15:35 Uhr |

Franfurt am Main soll künftig die Europazentrale von Nintendo bilden. Im Gegenzug wird der Standort in Großostheim geschlossen. 130 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel.

Der japanische Videospielhersteller Nintendo hat zwei Zweigstellen in Deutschland. Das in Großostheim befindliche Lager und Büro soll nun geschlossen werden. Dies würde 130 Mitarbeiter den Arbeitsplatz kosten.

Offiziell spricht Nintendo of Europe von einem Konsultationsprozess, der die Organisationsstruktur betrifft. Ziel sei eine bessere Anpassung an einen sich schnell ändernden Markt. Die Standorte in Frankfurt am Main und Großostheim sollen im Rahmen des Umbaus zusammengelegt werden. Frankfurt würde künftig zur Europazentrale des Traditionsherstellers ausgebaut.

Die Entlassungen wolle man so sozialverträglich wie möglich gestalten. In Abstimmung mit dem Betriebsrat und der Unternehmensleitung soll schnell Klarheit geschafft werden, darüber hinaus sichert Nintendo den Angestellten größtmögliche Unterstützung zu.

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