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Wii U bekommt flexibles Online-System

06.07.2011 | 18:04 Uhr |

Im Gegensatz zur Vorgänger-Konsole Wii soll Nintendos nächste Hardware-Generation in puncto Online-Anbindung zahlreiche neue Features bieten.

Im Rahmen der diesjährigen E3 in Los Angeles hat Nintendo mit der Wii U seine nächste Konsolen-Generation enthüllt. Während sich das japanische Traditionshaus in seiner Präsentation auf die Hardware-Features beschränkte, folgten heute erste Details zur Online-Anbindung der Wii U. In einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Forbes, bestätigte Reggie Fils-Aime, Präsident von Nintendo of America, dass das Unternehmen aus den Fehlern der Wii gelernt habe.

Im Vergleich zu den Konkurrenten Microsoft und Sony, seien die Online-Services für Nintendo-Hardware doch recht veraltet. Dieses Defizit versuche der Wii-Hersteller nun unter anderem mit dem Launch des eShops für den Handheld 3DS auszubügeln. Bei der Wii U wolle man laut Fils-Aime einen Schritt weiter gehen und ein flexibles System schaffen, in dem unabhängige Publisher ihre Ideen umsetzen können.

Mittlerweile pflegen viele Software-Häuser wie Ubisoft oder Electronic Arts ihre eigenen Online-Plattformen. Bei Veröffentlichungen für PlayStation 3 und Xbox 360 müssen sich diese jedoch dem PlayStation Network und XboxLive beugen, so Fils-Aime. Nintendo werde eigene Publisher-Plattformen mit der Wii U begrüßen und wolle in diesem Bereich mit den Herstellern kooperieren.

Wii U mit neuem Disc-Format und AMD-Grafikchip

Laut dem Nintendo-Präsidenten werde sich die Online-Präsenz der Konsole jedoch nicht nur über Dritthersteller definieren. Im Gegensatz zur Wii wolle man online sehr viel stärker auftreten, Kooperationspartner sollen lediglich dazu beitragen, den Angebotsumfang zu erweitern.

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