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Nintendo: Das Konsolen-Geschäft boomt mit Wii und DS

27.01.2007 | 13:24 Uhr |

Beim japanischen Traditionshersteller Nintendo klingeln die Kassen dank der neuen Spielekonsole Wii und dem Handheld Nintendo DS.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte Nintendo den Umsatz um 72,8 Prozent auf 712,6 Milliarden Yen (4,5 Mrd Euro) erhöhen. Der Gewinn des Unternehmens konnte mit 131,9 Milliarden Yen (840 Mio. Euro) ebenfalls um 43,1 Prozent gesteigert werden.

Grund dafür ist unter anderem die neue Videospielkonsole Wii die pünktlich zum Weihnachtsgeschäft in Japan, Europa und den USA eingeführt wurde. Aufgrund der hohen Nachfrage peilt Nintendo nun bis zum Endes des Geschäftsjahres am 31. März, ein Verkaufsziel von sechs Millionen Geräten an. Die Spielkonsole verkaufte sich in den wenigen Wochen von der Einführung Anfang November bis Ende Dezember ganze 3,2 Millionen Mal. Je 1,2 Millionen Einheiten entfielen dabei auf Japan und Amerika.

Managing Director Yoshihiro Mori bestätigte, dass Nintendo aufgrund der hohen Nachfrage nun die Produktionsmengen der Konsole ab April erhöhen will. Genaue Stückzahlen, nannte er jedoch noch nicht. Auch im Virtual Console Bereich, dem Online-Bereich der Konsole, wurden die gesteckten Ziele erreicht. Die Grenze von 1,5 Millionen heruntergeladenen Spielen wurde bereits überschritten.

Auch die Verkaufszahlen des Handhelds Nintendo DS haben sich in den ersten drei Geschäftsquartalen mehr als verdoppelt. Der Absatz stieg auf 18,88 Millionen Geräte von 9,16 Millionen im Vorjahreszeitraum. Im laufenden Geschäftsjahr verfolgt Nintendo ein Verkaufsziel von 20 Millionen Geräten. Seit Einführung der „Hosentaschen-Konsole“ hat sich der Nintendo DS inzwischen mehr als 35,6 Millionen Mal verkauft.

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