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Keine Preissenkung für Nintendo Wii oder DS geplant

28.04.2008 | 15:16 Uhr |

Während die Xbox 360 und die Playstation 3 bereits im Preis gesenkt wurden, warten Sparwillige bei Nintendo vergebens auf einen Preisschritt. Und das dürfte bis auf weiteres auch so bleiben.

Sparsame Konsolen-Fans kennen das Spielchen: Meist dauert es nur wenige Monate, bis der Preis einer neuen Spielkonsole gesenkt wird, oder der Kauf mittels attraktiver Bundles (zusätzliche Hard- oder Software) schmackhaft gemacht wird. Während Anwender so die Xbox 360 oder die Playstation 3 bereits wesentlich günstiger bekommen als Erstkäufer, schauen Nintendo-Fans in die Röhre. Denn bislang haben sich die Preise für Nintendo Wii oder Nintendo DS - von vereinzelten Händler-Aktionen abgesehen - nicht bewegt. Und das soll auch in diesem Jahr so bleiben, erklärte Nintendo-Chef Satoru Iwata auf einem Analysten-Meeting.

Demnach habe man die Umsatz- und Gewinn-Prognosen für das aktuelle Geschäftsjahr ohne Preisanpassungen bei der Hardware geplant. Man sei sich auch sicher, einen solchen Schritt nicht nötig zu haben.

In der Tat zeigen die aktuellen Verkaufszahlen, dass Iwata schlicht Recht hat und schlecht beraten wäre, tatsächlich die Preise zu senken. Sowohl Nintendo Wii als auch DS verkaufen sich blendend, wenn auch beim DS sich eine langsam sinkende Nachfrage abzeichnet - allerdings auf extrem hohen Niveau. So rechnet Nintendo für das aktuelle Jahr mit 28 Millionen verkauften Nintendo DS, im Vorjahr waren es 30,3 Millionen. Bei der Wii hingegen will Nintendo die monatliche Produktion um ein Drittel auf 2,4 Millionen Stück aufstocken. 25 Millionen Stück will der Konzern in diesem Jahr verkaufen.

Und selbst mit erhöhter Produktion dürfte die Nintendo Wii weiterhin - vor allem in den USA - nur schwer zu bekommen sein. Warum also sollte sich Nintendo das Leben schwerer machen, als es müsste, und durch eine Preissenkung die Nachfrage zusätzlich erhöhen? Richtig, das wäre unsinnig. Daher müssen sich Sparfüchse in Sachen Nintendo wohl oder übel noch so lange gedulden, bis das Unternehmen auf Grund sinkender Nachfrage zu einem solchen Schritt gezwungen wird. Zumindest bis Weihnachten ist dies aber nicht zu erwarten.

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