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Nimda-Wurm kostete bis jetzt 590 Millionen Dollar

04.10.2001 | 10:34 Uhr |

Schäden in Hähe von rund 590 Millionen Dollar hat der Nimda-Wurm bisher bereits verursacht, 8,3 Millionen Rechner sollen betroffen sein. Allerdings lässt sich im Zusammenhang mit Nimda auch Erfreuliches melden: In 90 Prozent der Fälle konnten Virenschutz-Programme den Wurm automatisch beseitigen.

Schäden in Höhe von rund 590 Millionen Dollar hat der Nimda-Wurm bis jetzt bereits verursacht, 8,3 Millionen Rechner sollen betroffen sein. Allerdings lässt sich im Zusammenhang mit Nimda auch Erfreuliches melden: In 90 Prozent der Fälle konnten Virenschutz-Programme den Wurm automatisch beseitigen, wie das kalifornische Marktforschungsinstitut Computer Economics meldet.

Vor allem IT-Systeme von kleinen Unternehmen und Heimanwendern sollen Opfer des Nimda-Wurms geworden sein. Das Fehlen von Antiviren-Software und mangelnde Kenntnis über die Existenz des Wurms führten hier zu vielen Infektionen.

Dass Nimda keinen größeren wirtschaftlichen Schaden anrichten konnte, sei Computer Economics zufolge dem Loveletter-Wurm zu "verdanken". Seit dieser Schädling im Jahr 2000 eine Spur der Verwüstung um dem Globus zog, wurden die Schutzeinrichtungen gegen Viren und die Mechanismen zur automatischen Beseitigung virtueller Schädlinge deutlich verbessert.

Die Zusammenstellung von Computer Economics mit den Schäden der größten Würmer und Viren finden Sie hier.

Trojaner tarnt sich als Nimda-Cleaner von Trend Micro (PC-WELT Online, 02.10.2001)

Kein Comeback des Nimda-Wurms (PC-WELT Online, 01.10.2001)

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