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Nie mehr kaputte Links?

Zwei US-Informatiker haben eine Technik entwickelt, mit der sich Sites, die im Laufe der Zeit versetzt wurden, nicht mit einem "Error 404" angezeigt werden. Über Kennwörter soll sich jede Site ausfindig machen - vorausgesetzt sie ist noch vorhanden.

Welcher Internetsurfer kennt das Problem nicht. Hoffnungsvoll gibt man den Namen der Lieblinsgschauspielerin in eine Suchmaschine ein und wartet auf das Suchergebnis. Bei einem Klick auf den vielversprechendsten Link dann die Ernüchterung: ERROR - Sorry the page you requested can't be found on this server... Der so genannte Error 404 erscheint täglich Millionen von Internetnutzern auf der ganzen Welt. Bis zu 20 Prozent aller Seiten, die älter als ein Jahr sind, sind mittlerweile nicht mehr aktuell.

Thomas A. Phelps und Richard Wilensky, zwei Informatiker an der Universität Berkeley, haben nun eine Technik entwickelt, die diesen Misstand beheben soll. Mit ihrem Verfahren sollen sich Internetseiten auch dann noch finden lassen, wenn sie versetzt wurden.

Jede Internetseite bekommt dabei eine Liste von Kennwörtern zugeteilt. Wird die Seite versetzt, so werden die Kennwörter aufgerufen. "Ungefähr fünf Kennwörter sind erforderlich, um eine Seite einzigartig erkennbar zu machen - wenn man die Wörter klug auswählt und die Seite irgendwo noch vorhanden ist", so Wilensky. Die Kennwörter vereinfachen der Suchmaschine das Aufstöbern der versetzten Seite. Im Gegensatz zu bisherigen Techniken benötigt man hier nur die Bereitschaft der Web-Anbieter selbst, um die Technik effektiv einsetzen zu können. (PC-WELT, 13.03.2000, hr)

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