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Soziales Netzwerk für gute Nachbarschaft

26.10.2011 | 17:29 Uhr |

Auf Nextdoor können sich Nachbarn besser kennenlernen und sich zu gemeinsamen Aktionen verabreden.

Seit dem Facebook-Boom schießen soziale Netzwerke wie Pilze aus dem Boden. Von Schülern über Studenten bis hin zu Haustieren ist dabei so gut wie alles vertreten. Das Startup-Unternehmen Nextdoor unter der Leitung des Industrie-Veteranen Nirav Tolia (Shopping.com) scheint jedoch noch einen Schlupfwinkel gefunden zu haben. Die neue Plattform Nextdoor  soll es Nachbarn ermöglichen, sich in bestimmten Regionen zusammenzufinden und lokale Informationen über private Websites auszutauschen. Das Projekt launcht am morgigen Mittwoch vorerst nur in den USA.

Wer Nextdoor-Mitglied werden will, muss sich zunächst mit seinem vollen Namen und seiner Adresse auf dem Portal registrieren. Die Verifizierung erfolgt dann wahlweise per Postkarte, per Telefonanruf, per Kreditkarte oder durch einen bereits angemeldeten Nachbarn. Bei dieser Vorgehensweise haben sich die Macher von den Facebook-Anfängen inspirieren lassen. Aufgrund der hohen Sicherheitsvorkehrungen sollen sich die Nutzer im sozialen Netzwerk wohler fühlen.

Nach der Anmeldung können Mitglieder einer bereits existierenden Nachbarschaft beitreten oder ein neues Gebiet anlegen. Dieses kann über Google Maps genauestens abgesteckt und später erweitert werden. Abhängig von der geografischen Lage und der Bevölkerungsdichte würde ein typischer Nachbarschaftsverband dann 50 bis 2.000 Haushalte umfassen. Um weitere Nachbarn für Nextdoor zu begeistern, bietet die Website die Möglichkeit, personalisierte Flyer- oder Postkarten-Einladungen zu verschicken.

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