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New York: Handy- und Ipod-Verbot beim Überqueren einer Straße geplant

08.02.2007 | 11:56 Uhr |

In New York soll ein Gesetz eingereicht werden, das es Passanten verbietet, mit eingeschaltetem Unterhaltungselektronikgerät die Straße zu überqueren.

In New York wird derzeit überlegt, es unter Strafe zu stellen, wenn ein Passant iPod hörend oder mit einem Handy telefonierend, die Straße überquert. Die Rede ist von einer Strafe bis zu 100 US-Dollar.

Wie der Nachrichtendienst Reuters meldet, will New York damit auf die gehäuften Unfälle reagieren, bei denen Passanten durch die Nutzung elektronischer Unterhaltungsgeräte abgelenkt und trotz Warnrufe anderer Passanten, die Straße überquerten und dabei von Fahrzeugen tödlich verletzt wurden.

New York State Senator Carl Kruger kündigte an, einen Gesetzesvorschlag einreichen zu wollen, der die Nutzung solcher Geräte beim Überqueren einer Straße unter Strafe stellt. In einem Interview sagte Kruger, dass die Regierung die Pflicht habe, seine Bürger zu schützen und die Nutzung der elektronischen Gadgets ein solches Ausmaß angenommen habe, dass reagiert werden müsse.

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