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VZ-Netzwerke kämpfen mit Relaunch um Überleben

29.09.2011 | 19:02 Uhr |

Facebook hat die etablierten sozialen Netzwerke in Deutschland zurückgedrängt. Mit einer Neuausrichtung wollen SchülerVZ, StudiVZ und Co. nun gegen die Übermacht antreten.

Das Berliner Unternehmen, welches mit den VZ-Netzwerken SchülerVZ, StudiVZ  und MeinVZ noch vor wenigen Jahren das soziale Netzwerken in Deutschland etabliert hat, sieht sich schon seit längerer Zeit mit dem weltweiten Konkurrenten Facebook konfrontiert. Ein Relaunch des Webangebots soll nun die schwindenden Marktanteile zurückerobern.

Trotz der beachtlichen Anzahl von 16 Millionen registrierten Nutzern fallen die Zugriffszahlen der VZ-Netzwerke schon länger rückläufig aus. Im Zeitraum von Mai 2010 bis August 2011 sanken die Visits des Angebots um über 70 Prozent. Mit einer lang geplanten Neuausrichtung soll diese Entwicklung nun aufgehalten werden. Eine Revolution ist nicht zu erwarten, dafür versprechen die Macher größere Mitwirkungsmöglichkeiten für die Benutzer.

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Neben der alten Version steht parallel auch eine eingeschränkte Testversion der überarbeiteten VZ-Ableger zur Verfügung, ein Wechsel ist also jederzeit möglich. Zudem hat MeinVZ  einen neuen Namen erhalten und heißt nun FreundeVZ. Die Macher planen in Zukunft weiterhin eine Ausweitung des Netzwerks auf andere Länder. Der Relaunch sollte die dafür notwendigen Voraussetzungen schaffen und das Grundgerüst der Seitenstruktur auf den neuesten Stand bringen.

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