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Neuseeland: Haft für Handy-Spanner gefordert

Ein Gesetzentwurf in Neuseeland sieht Haftstrafen für Personen vor, die ihre Handy-Kameras dazu nutzen, Dritte ohne deren Wissen in privaten Situationen abzulichten.

Neuseeland will Voyeurismus mit Hilfe von Handy-Kameras künftig mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestrafen. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den Justizminister Phil Goff am Dienstag im Parlament in Wellington einbrachte.

"Unter Röcken zu filmen, Leute in der Toilette oder daheim aufzunehmen ist völlig inakzeptabel", sagte der Minister. Dies sei eine "moderne Form der Spannerei", die umso schlimmer sei, da mit Hilfe der Technik die Aufnahmen überall hin versendet werden könnten.

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