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Smart Guns

Neues Waffen-Konzept lässt sich nur mit passender Uhr abfeuern

21.02.2014 | 05:59 Uhr |

Die Verbindung von Pistole und Alltagsgegenstand soll Schusswaffen sicherer machen.

In Agentenfilmen sind über Fingerabdrucksensoren an den Besitzer gebundene Waffen bereits vertreten. Die Vorteile dieser Technologie liegen auf der Hand: Eine entwendete Pistole kann nicht gegen ihren Träger eingesetzt werden. In der Realität ist das Interesse an derartigen Systemen noch recht gering. Ab sofort ist mit dem Armatix Smart System eine Pistole in US-amerikanischen Waffengeschäften erhältlich, die ihren Träger identifizieren kann.

Das von deutschen Unternehmen Armatix hergestellte System besteht aus einer Pistole und einer Armbanduhr, die nicht nur die Uhrzeit anzeigt, sondern über einen Chip in der Waffe Kontakt zu dieser hält. Sobald die Distanz zu groß wird, verweigert die Pistole ihren Dienst.

Die iP1 wird in den USA für 1.399 US-Dollar angeboten, die Armbanduhr schlägt mit zusätzlichen 399 US-Dollar zu Buche. Zum Vergleich: Die zum Teil aus Kunststoff bestehende Pistole Glock wird bereits für 600 US-Dollar angeboten.

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Das Plus an Sicherheit hat also seinen Preis. Die Waffenlobby kann sich zudem nicht mit derartigen Systemen zur Authentifizierung des Trägers anfreunden. Die Waffennarren befürchten, dass die Pistole aufgrund technischer Probleme im Notfall nicht eingesetzt werden kann.

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