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Neues Entwickler-Board für 100 Euro

02.04.2014 | 05:17 Uhr |

Im Gegensatz zu anderen Entwickler-Plattformen setzt das Minnowboard Max auf einen Atom-Prozessor.

Für Bastelprojekte und stromsparende Mini-PCs stehen dutzende Plattformen mit ARM-Chips zur Verfügung. Mit dem Minnowboard Max wurde nun eine neue Entwickler-Platine vorgestellt, die auf einen Silvermont-Atom setzt.

Der Nachfolger der im vergangenen Jahr vorgestellten Plattform wird in der Ausgabe für 99 US-Dollar von einem Atom E3815 angetrieben, diesem steht ein GB RAM zur Seite. In der besseren Version für 129 US-Dollar kommt hingegen der Zweikern-Prozessor E3825 zum Einsatz, die Größe des Arbeitsspeichers fällt doppelt so hoch aus. Beiden Versionen gemein ist die in den Prozessor integrierte Grafiklösung HD Graphics.

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In beiden Versionen enthalten sind SATA-II- und USB-3.0-Schnittstellen. Darüber hinaus finden sich USB-2.0-, SD/MMC- und I2C-Interfaces. Im Netzwerk kann das Minnowboard Max mit Gigabit-Geschwindigkeit eingebunden werden. Ob der Prozessor lediglich mit einem Kühlkörper oder einem Lüfter versehen werden soll, steht noch nicht fest. Das Minnowboard Max kann wahlweise mit Linux und Android betrieben werden. Ein NAND-Speicher fehlt, das Betriebssystem muss über eine Micro-SD-Karte betrieben werden. Ob es sich auf eine angeschlossene SATA-Festplatte auslagern lässt, ist nicht bekannt.

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