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Neues Online-Shopping-Gesetz gestoppt

Das so genannte Fernabsatzgesetz tritt nicht wie geplant zum 1. Juni in Kraft. Der Gesetzesentwurf, der für mehr Sicherheit beim Einkauf im Internet sorgen soll, scheiterte an den Bedenken des Bundesrats.

Das so genannte Fernabsatzgesetz tritt nicht wie geplant zum 1. Juni in Kraft. Der vom Bundestag beschlossene Gesetzesentwurf, der für mehr Sicherheit beim Einkauf im Internet sorgen soll, scheiterte an den Bedenken des Bundesrats. Das Gesetz sieht vor, dass Kunden jede Lieferung, die sie per Brief, Internet, Mail oder Telefax bestellt haben, innerhalb von 14 Tagen kostenlos zurückgehen lassen können.

Mit seiner Ablehnung folgt der Bundestag einem Antrag Hessens, nach dem es für den Buchhandel eine Ausnahmeregelung geben soll. Die Rücksendequote liege im Buchhandel schon heute bei fünf bis zehn Prozent.

Für den Buchhandel sei eine weitere Belastung mit Rücksendekosten deshalb nicht zu verkraften. Buchhändler sollen das Rückporto nur tragen müssen, wenn sie sich dazu selbst gegenüber ihren Kunden vertraglich verpflichtet haben. (PC-WELT, 19.05.2000, dpa/ sp)

Online-Handel: Neues Gesetz (PC-WELT Online, 16.5.2000)

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