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Neues Lizenzmodell für Whistler

08.01.2001 | 16:16 Uhr |

Die Meldung, dass Microsoft für sein Betriebssystem Whistler einen neues Lizenzmodell plant, hat für einigen Wirbel gesorgt. Nach der momentanen Planung gilt eine Lizenz für das Betriebssystem in Zukunft nur noch für den Rechner, auf dem es anfangs installiert worden ist.

Die Meldung, dass Microsoft für sein Betriebssystem Whistler einen neues Lizenzmodell plant, hat für einigen Wirbel gesorgt. Nach der momentanen Planung gilt eine Lizenz für das Betriebssystem in Zukunft nur noch für den Rechner, auf dem es anfangs installiert worden ist.

Dies hätte für alle Whistler-Anwender weitreichende Folgen. So wäre es beispielsweise nicht mehr möglich, eine Ausgabe von Whistler auf einem neuen Rechner zu installieren, wenn diese Version schon früher auf einem anderen Rechner installiert worden ist.

Die PC-Nutzer laufen zu Recht Sturm gegen diese Regelung. Fraglich ist, ob Microsoft dieses Konzept wirklich durchsetzen kann. Auch von den Verbraucherverbänden ist massive Kritik zu erwarten.

Noch im Dezember hatte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen betont, dass der Käufer eines Betriebssystems Anspruch auf eine Vollversion habe. Fehle diese, so könne der Käufer vom Kaufvertrag zurücktreten und sein Geld zurück verlangen.

In unserer aktuellen Umfrage möchten wir von Ihnen wissen, was Sie von den Microsoft-Plänen halten, mit denen das Unternehmen Raubkopierern einen Riegel vorschieben will. (PC-WELT, 08.01.2001, pk)

Zur aktuellen Umfrage: Was halten Sie von der Lizenz-Beschränkung?

Geld zurück bei Recovery-CD? (PC-WELT Online, 19.12.2000)

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