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IBM Lotus Symphony (Update: Office-Suite erschienen + Galerie)

20.09.2007 | 16:24 Uhr |

IBM macht Nägel mit Köpfen und will ab heute auf seiner Website eine eigene Office-Suite zum Download anbieten. Lotus Symphony heißt das Produkt, mit dem Big Blue Microsoft Office Konkurrenz machen will. IBM Lotus Symphony ist allerdings keine komplette Neuentwicklung, sondern basiert in wesentlichen Teilen auf Openoffice.org.

Update (20.9): Lotus Symphony steht in englischer Sprache als Beta-Vers ion zum Download bereit . Wir haben auch eine Galerie zusammengestellt, die Ihnen die Unterschiede im Vergleich zu Openoffice.org demonstriert.

Vor einer Woche hatte IBM bekannt gegeben, dass es aktiv an der Weiterentwicklung von Openoffice.org mitarbeitet und deshalb der Openoffice.org-Gruppe beitritt . 35 Programmierer stellt IBM dafür ab, die quasi als Mitgift Programmcode von IBMs Lotus Notes mitbringen. Doch das ist nicht alles, IBM bringt sogar eine eigene auf Openoffice.org basierende Office-Suite heraus, die demnächst kostenlos von www.ibm.com zum Download angeboten wird.

Dieses neue Gratis-Office hört auf den Namen Lotus Symphony und soll mindestens Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und ein Präsentationsprogramm enthalten - dank Openoffice.org ist das kein Problem. IBM will Lotus Symphony heute in New York offiziell vorstellen.

Analysten erwarten durch IBMs Initiative einen spürbaren Schub für die Verbreitung von Openoffice.org. Als IBM vor einigen Jahren anfing, sich massiv für Linux im Serverbereich zu engagieren, gewann das Open-Source-Betriebssystem bald massiv an Bedeutung und an Marktanteilen.

Unter dem Namen Lotus Symphony gab es übrigens schon mal ein Office-Suite - in den 1980er und 90er Jahren.

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