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Neues DRM-System für DVDs geplant

14.07.2004 | 11:56 Uhr |

Ein Konsortium um die Firmen Walt Disney, Time Warner, IBM, Microsoft, Intel, Panasonic, Toshiba und Sony plant die Entwicklung eines neuen DRM-Systems für DVDs, das Endanwendern mehr Rechte einräumt, aber zugleich den Anbietern mehr Möglichkeiten der Beschränkung bietet.

Einen neuen Vorstoß in Sachen DRM für DVDs planen die Firmen Walt Disney, Time Warner, IBM, Microsoft, Intel, Panasonic, Toshiba und Sony. Das so genannte Advanced Access Content System (AACC) soll Anwendern eine umfassendere Nutzung der DVDs erlauben, berichtet das " Wall Street Journal ".

Demnach bietet AACC den Anbietern die Möglichkeit, DVDs mit unterschiedlichen Beschränkungen zu versehen (zeitlich oder wie oft ein Film angesehen werden darf). Auch das Brennen zu Sicherungszwecken soll mittels AACC möglich sein, dabei soll das System beim Kopieren immer wieder die jeweiligen Eigentümerrechte kontrollieren.

Die Technologie befindet sich derzeit noch in der Entwicklung, soll aber noch Ende dieses Jahres fertig gestellt werden. Ob AACC den bisherigen Kopierschutz CSS ablösen wird, ist allerdings unklar. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge könnte die AACC auch erst bei der kommenden DVD-Generation - Stichwort Blu Ray oder AOD - zum Einsatz kommen.

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