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Datenübertragung auf Mikrowellenbasis

18.01.2008 | 15:55 Uhr |

Ein neues Breitbandkonzept zur drahtlosen Datenübertragung auf Basis von Mikrowellen haben jetzt Forscher der TU Dresden vorgestellt. In Zukunft könnte sich die Breitbandübertragung mit Raten von bis zu drei Gbit/s durchsetzen.

Kabel zwischen TV-Geräten und DVD-Spielern, aber auch zwischen PCs und Stereoanlagen sowie anderen Apparaten könnten überflüssig werden. Anstelle der starren Verbindungen käme dann das digitale Interface HDMI (high definition multimedia interface) zum Einsatz.

Dem Team um den Forscher ist es jetzt gelungen, ein entsprechend leistungsstarkes System zu entwickelt, das pro Funkzelle Datenraten von 2,5 bis zu 10 Gbit/s bereitstellen kann. Um solche Signale zu übertragen, werden Mikrowellen als Trägerfrequenzen benötigt, die zwischen 26 GHz bis 150 GHz oder sogar darüber liegen. Diese Strahlung ist so gewählt, dass sie Menschen nicht schaden kann, wie es beispielsweise die Mikrowellen im gleichnamigen Herd tun würden.

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