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Neues Auktionshaus will Ebay ins Schwitzen bringen

Mit kostenlosen Auktionen bis Jahresende und 15 Euro Startguthaben für Neuzugänge will das neue Internet-Auktionshaus Bay3.de gefrustete Ebay-Kunden zum "Überlaufen" bewegen.

David gegen Goliath: Ganz unverblümt ruft das neue Internet-Auktionshaus Bay3.de zum Kampf gegen Marktführer Ebay auf. Seit Anfang Oktober gibt es Bay3.de. Nun lockt die Bietplattform mit kostenlosen Auktionen bis Jahresende und 15 Euro Startguthaben für Neuzugänge. Gefrustete Ebay-Kunden sollen damit zum "Überlaufen" bewegt werden.

Die steigende Unzufriedenheit unter den Ebay-Aktiven war für Unternehmensgründer Guido Stenzel der Stein des Anstoßes ein eigenes Auktionshaus aufzumachen: "Zu teuer und zu umständlich", so fasst Stenzel das zusammen, was er von ehemaligen Ebay-Kunden gehört hat. Was der Marktführer könne, das schaffe er schon lange, dachte sich Stenzel.

Rein optisch - vom Logo bis zum Produktangebot - weist Bay3.de große Ähnlichkeiten mit Ebay auf, was wohl nicht unbeabsichtigt sein dürfte: Bekanntheit schafft schließlich Vertrauen. Und auch der Auktionsablauf ist ähnlich: Das versteigerte Produkt geht nach Ablauf einer festgelegten Zeit an den Höchstbietenden. Die Zahlungs- und Versandmodalitäten regeln die Vertragspartner unter sich. Dabei ist das Angebot übersichtlich: Derzeit werden laut Unternehmen rund 1.500 Artikel in 23 Kategorien feilgeboten.

Abgrenzen will sich Bay3.de gegenüber Ebay mit einfacheren Einbuchungsroutinen für die Produkte und günstigeren Gebühren. Wo hoch diese am 2005 sein werden gab das Unternehmen noch nicht bekannt. Sie sollen aber "moderat" sein, wie Guido Stenzel versichert.

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