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Neuer Toyota Verso ab dem 13. April im Handel

08.04.2013 | 17:30 Uhr |

Toyota verkauft ab dem 13. April den neuen Toyota Verso. Der Kompaktvan basiert auf dem kürzlich aktualisierten Golf-Konkurrenten Auris und konkurriert unter anderem mit dem VW Touran und dem Mazda 5. Die Preise des Familien-Vans beginnen bei 21.150 Euro. Verbessert wurde Optik und Grundausstattung, bei der Motorisierung blieb dagegen alles unverändert mit Ausnahme eines neues Dieselmotors. Update 17:30 Uhr: Toyota erklärte uns, weshalb Sicherheitsassistenten und ein Hybridantrieb beim Verso fehlen.

Der neue Toyota Verso ist genauso wie der Vorgänger ein Kompaktvan, der sich als klassische Familien-Kutsche empfiehlt: Ein variabler Innenraum, der sich vom Zweisitzer mit sehr viel Stauraum bis zum Siebensitzer (dann ohne Kofferraum und mit recht beengten Sitzverhältnissen) umbauen lässt. Ein Motorspektrum, das nicht durch besondere Sportlichkeit glänzt, sondern mit bezahlbaren Verbrauchswerten bei ausreichender Motorisierung. Und das Ganze zu vergleichsweise moderaten Preisen. Typische Konkurrenten des Toyota Version sind VW Touran, Opel Zafira und Mazda 5, um nur einige Beispiele zu nennen.
 
Augenscheinlichste Änderung zur Vorgängergeneration ist die Optik – sie orientiert sich jetzt an den anderen kürzlich neu erschienenen Toyota-Modellen wie dem Auris oder dem Yaris und dürfte den meisten Betrachtern als deutlich dynamischer erscheinen als das bisherige, etwas altbackene Aussehen. Außerdem hat Toyota den Innenraum aufgewertet. Die Plattform blieb dagegen unverändert, es handelt sich beim neuen Verso also nicht um ein komplett neues Auto, sondern um ein so genanntes "Minor Change", was wiederum mehr ist als ein bloßes Facelift (wie zuletzt beim Aygo).

Drei Ausstattungsvarianten : Verso, Life, Executive

Der Einstiegspreis der Basisversion - kurz Verso genannt - bleibt laut Toyota mit 21.150 Euro unverändert. Dafür wurde die Ausstattung verbessert, womit Toyota dem Konkurrenzdruck Rechnung trägt. Der Verso besitzt jetzt serienmäßig Tagfahrlicht, Nebelscheinwerfer und in die Außenspiegel integrierte Blinkleuchten. Serienmäßig an Bord sind weiterhin unter anderem ein Audiosystem mit Radio, CD-Player samt MP3-Wiedergabefunktion, externer AUX- und USB-Schnittstelle und vier Lautsprechern, ein Berganfahrassistent, Front-, Kopf-, Seitenairbags sowie ein Knieairbag für den Fahrer.

Das Innenleben des Toyota Verso.
Vergrößern Das Innenleben des Toyota Verso.
© Toyota

Zu Preisen ab 23.550 Euro startet der Toyota Verso Life. Die mittlere der insgesamt drei Ausstattungslinien beinhaltet zusätzlich zur Basisausstattung unter anderem 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer, eine Klimaautomatik, das Multimediasystem Toyota Touch und eine Sitzheizung für die vorderen Plätze.

In der ab 28.550 Euro verfügbaren Top-Ausstattung Executive rollt der neue Verso auf dunkelgrauen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und mit Bi-Xenon-Scheinwerfern inklusive LED-Tagfahrlicht über die Straßen. Teilledersitze, Parksensoren vorn und hinten, Abblendlichtautomatik und Regensensor sind ebenfalls dabei.

Die Heckansicht des Kompaktvans
Vergrößern Die Heckansicht des Kompaktvans
© Toyota

Moderne Sicherheits-Assistenten fehlen

Der Toyota Verso verfügt jedoch nicht über viele der modernen Sicherheits-Assistenzsysteme, mit denen beispielsweise der VW Golf VII ausgestattet werden kann. So kann die optional verbaute Geschwindigkeitsregelanlage den Verso nicht selbstständig abbremsen, wenn ein Auffahrunfall droht. Der Verso besitzt auch keinen City-Notbremsassistenten und keinen Spurwechselassistenten. Ein Spurhalteassistent fehlt ebenso.

Das hat aber seinen Grund: Toyota geht derzeit davon aus, dass die Kunden sich kaum für die neuesten Sicherheitsassistenten interessieren. Das will Toyota durch Kundenbefragungen heraus bekommen haben. Volkswagen sieht das übrigens anders und bietet Abstandradar mit Notbremsfunktion, Spurhalte- und Spurwechselsysteme bereits ab der Golf-Klasse an.

Motoren

Für den Antrieb stehen zwei Benziner und drei Dieselmotoren zur Wahl, die ein Leistungsspektrum von 91 kW/124 PS bis 130 KW/177 PS abdecken. Sie wurden gegenüber den Motoren der Vorgängerversion nicht verändert, nur das 2,0-Liter-Dieselaggregat kam neu dazu. Der geringfügig reduzierte Kraftstoffverbrauch des neuen Verso resultiert aus aerodynamischen Verbesserungen an der Karosserie.

Im Unterschied zum Auris, der die Basis für den Verso bildet, verkauft Toyota den Verso aber nicht als Hybrid-Fahrzeug. Aus einem einfachen Grund, wie Thomas Heidbrink, Pressesprecher Produkt bei Toyota Deutschland, auf unsere Nachfrage erklärte: Einen Kompaktvan mit Hybridantrieb hat Toyota bereits im Angebot. Nämlich den Prius+.

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