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Neuer Sensor bringt Autofokus-Tracking auf Smartphones

17.11.2014 | 16:56 Uhr |

Mit dem neuen Exmor-Sensor von Sony können Smartphone-Kameras Objekte bei schnellen Bewegungen verfolgen und einfangen.

Autofokus-Systeme in Smartphones haben sich in den letzten Jahren enorm verbessert, an den Funktionsumfang von DSLRs und DSLMs reichen sie aber noch nicht heran. Sony hat mit dem Exmor RS IMX320 einen neuen Kamera-Sensor vorgestellt, der die Feature-Lücke zwischen Smartphone und professioneller Kamera ein wenig verkleinern soll.

Der CMOS-Sensor ist das erste Bauteil seiner Art, das in der Lage ist, Objekte bei schnellen Bewegungen per High-Speed-Autofokus-Tracking einzufangen. Das neue Exmor-Modell bietet weiterhin eine HDR-Funktion und Video-Aufnahmen in 4K. Er ermöglicht Fotos mit effektiv 21 Megapixeln und Video-Aufnahmen mit einer Bildwiederholrate zwischen 24 und 120 Bildern pro Sekunde.

Der Phasen-Autofokus im neuen Sony-Sensor hat 192 Autofokus-Punkte, über die die Entfernung zum Objekt kontinuierlich gemessen wird. Eine vergleichbare Technik kommt in aktuellen spiegellosen Systemkameras zum Einsatz. In Smartphones, die bislang auf einen Kontrast-Autofokus setzten, feiert die Technologie mit dem Sony-Sensor Premiere.

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Der Exmor RS IMX320 wird ab April 2015 ausgeliefert. Eine 16-Megapixel-Version soll im April 2016 folgen. Ob der Sensor nur in Sonys Xperia-Smartphones zum Einsatz kommen soll, oder Dritthersteller ebenfalls von der neuen Technik profitieren können, ist bislang noch unklar.

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