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Neuer Nissan Note bekommt selbstreinigende Kamera

17.06.2013 | 13:51 Uhr |

Nissan stattet die nächste Generation seine Mini-Vans Note mit einer Kamera aus, die sich während der Fahrt selbst reinigt. Die Kamera wird für die virtuelle 360-Grad-Rundumsicht benötigt, die dem Fahrer seinen Nissan Note aus der Vogelperspektive zeigt.

Der neue Nissan Note besitzt ein System namens Nissan Safety Shield. Es umfasst Lane Departure Warning (Spurhalteassistent), Blind Spot Warning (Toter-Winkel-Warnung) und Moving Object Detection (Erkennung beweglicher Objekte). Also Sicherheits-Assistenten, die man zwar auch von vielen anderen modernen Fahrzeugen her kennt, die aber in der Regel deutlich mehr kosten als der zirka 14.000 Euro teure Mini-Van, der im Laufe des Jahres 2013 in seiner neuen Version auch in Europa verkauft wird.

Zusätzlichen Überblick liefert der Around View Monitor, den Nissan mit dem Note anbietet. Das System erzeugt eine virtuelle 360-Grad-Rundumsicht aus der Hubschrauberperspektive und erleichtert das rückwärtige und parallele Einparken sowie das Manövrieren mit dem Fahrzeug auf engem Raum.

Selbstreinigende Kamera

Von zentraler Bedeutung für den reibungslosen Betrieb der neuen Sicherheitssysteme ist ein kleines Bauteil: eine direkt unter der Heckklappe angebrachte Weitwinkelkamera, die dank ihrer konvexen Linse einen Bereich von 180 Grad erfasst. Die Besonderheit: Die Kamera verfügt über eine automatische Selbstreinigung, um bei allen Witterungsbedingungen eine zuverlässige Funktion sicherzustellen. Denn aufgrund ihres großen Bildwinkels hat die Kameralinse eine spezielle Fischaugenform, ist dadurch aber auch Schmutz, Staub und Wasser in besonderem Maße ausgesetzt. Daher wird die Linse permanent überwacht, um mögliche Beeinträchtigungen der Funktion zu erkennen; auch die Frontscheibenwischer liefern wichtige Informationen darüber, ob eine Reinigung der Linse notwendig ist.

Die selbstreinigende Kamera im Nissan Note
Vergrößern Die selbstreinigende Kamera im Nissan Note
© Nissan

Das System soll laut Nissan zudem erkennen, um welche Art von Verschmutzung es sich handelt, und entsprechend reagieren: Staub wird per Druckluft von der Linse gepustet, stärkere Verschmutzungen werden mit Wasser beseitigt, anschließend wird das Objektiv mit Luft getrocknet. Darüber hinaus haben Tests ergeben, dass es bei Regen am sinnvollsten ist, die Kameralinse mit einem kleinen, aber beständigen Wasserstrom feucht zu halten. Dadurch wird vermieden, dass einzelne größere Regentropfen die Funktionsweise der Kamera beeinträchtigen. Das Reinigungssystem verbraucht Nissan zufolge lediglich kleinste Wassermengen, die aus dem Behälter für das normale Scheibenwischwasser entnommen werden.

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