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Neuer Standard für den Druck digitaler Fotos

20.06.2002 | 15:05 Uhr |

Das US-Konsortium International Imaging Industry Association (I3A) will in Zusammenarbeit unter anderem mit Kodak, Fujifilm, Hewlett-Packard, Canon und Agfa einen übergreifenden Standard für die Übermittlung, Bestellung und Belichtung von digitalen Fotos entwickeln. In Zukunft soll es möglich sein, dass Kunden an jedem Bildbestellungs-Terminal Bildabzüge in Auftrag geben und an jede beliebige Adresse liefern lassen können. Mit dieser Initiative will Kodak auch einer weiteren Expansion von Microsoft auf diesem Gebiet Einhalt gebieten.

Das US-Konsortium International Imaging Industry Association (I3A) will in Zusammenarbeit unter anderem mit Kodak, Fujifilm, Hewlett-Packard, Canon und Agfa einen übergreifenden Standard für die Übermittlung, Bestellung und Belichtung von digitalen Fotos entwickeln, wie unser Schwestermagazin Computerwoche meldet.

So soll es die auf den Namen Common Picture Exchange Environment (CPXe) getaufte Initiative beispielsweise ermöglichen, an jedem Bildbestellungs-Terminal Bildabzüge in Auftrag zu geben und an jede beliebige Adresse - von dem jeweils nächstgelegenen Fotolabor - liefern zu lassen. Nach Angaben der I3A werden derzeit bei weniger als zehn Prozent der Digitalfoto-Prints Dienstleister in Anspruch genommen.

CPXe basiert auf bestehenden Web-Service-Standards wie Universal Description, Discovery and Integration (UDDI), Simple Object Access Protocol (SOAP) sowie XML, was Kameraherstellern die Implementierung erleichtern soll.

Federführendes Mitglied der CPXe-Initiative ist Kodak. Mit Hilfe des neuen Standards will der Hersteller nicht zuletzt weiteren Raubzügen von Seiten Microsofts vorbauen. Nach Ansicht von Kodak gibt die Gates-Company mit ihrem Betriebssystem Windows XP der eigenen Foto-Software und den eigenen Partnern eindeutig den Vorzug.

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