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Neuer Roboter im Handel: RP6 rasselt los

11.07.2007 | 17:31 Uhr |

Das Robotermodell RP6 ist ab sofort im Handel erhältlich. Der RP6 ist der Nachfolger des bekannten CCRP5, rasselt wie gehabt auf Ketten durch die Wohnung, besitzt aber im Unterschied zum Vorgänger an der Vorderseite auch Tastsensoren und wird in C programmiert. Auch in weiteren Details zeigt sich der Conrad-Roboter runderneuert.

Conrad hat die sofortige Verfügbarkeit des "RP6 Robotersystems" bekannt gegeben (Best. Nr.: 191524). Der Roboter ist wie sein Vorgänger CCRP5 bereits fertig zusammengebaut und kann mit Hilfe der mitgelieferten Beispielprogramme sofort in Betrieb genommen werden.

Der von Arexx produzierte RP6 bewegt sich wie der CCRP5 auf Ketten fort, sein Antrieb wurde aber überarbeitet und soll jetzt deutlich leiser arbeiten. Das Gehirn des Roboters ist ein Mikrocontroller vom Typ ATMEL32 mit 32 KB Flash und 2 KB SRAM. Den Chip programmieren Sie mit klassischem C, die nötigen Entwicklertools sind im Lieferumfang enthalten. Der RP6 findet über die USB-Schnittstelle Anschluss an den Rechner - beim Vorgänger war es noch die serielle Schnittstelle. Ein USB-Kabel liegt bei.

Der Roboter orientiert sich mit dem vom CCRP5 her bekannten Infrarot-Kollisionssystem im Raum, verfügt aber zusätzlich über Tastsensoren. Lichtsensoren zur Unterscheidung unterschiedlicher Helligkeitsstufen sind ebenfalls vorhanden. Die Zahl der LEDs zur Statusanzeige wuchs gegenüber dem CCRP5 von vier auf sechs, der ohnehin kaum genutzte Fingersensor auf der Oberfläche des CCRP5 entfiel.

Wie schon beim Vorgänger bietet Conrad auch für den RP6 Erweiterungen wie beispielsweise zusätzliche Sensoren oder Mikrocontroller an. Die Erweiterungen werden auf die bereits beim RP6 mitgelieferte Experimentierplatine aufgesteckt, bei Bedarf kann man auch noch zusätzliche Platinen installieren.

Sechs Micro-Batterien beziehungsweise Akkus sorgen für den nötigen Strom, wobei der Einsatz von Akkus zu bevorzugen ist. Der RP6 misst 172 x 128 x 50 mm (LxBxH) und besitzt eine Bodenfreiheit von einem Zentimeter. Der Roboter sollte grundsätzlich nur in geschlossenen Räumen eingesetzt werden, sollten Sie in doch einmal ins Freie entlassen, so müssen Sie darauf achten, dass er nicht mit Feuchtigkeit und Staub in Kontakt kommt. Die robust wirkende Bodenwanne ist nämlich weder wasserdicht noch staubresistent, die Platinenaufbauten sind zudem völlig ungeschützt.

Der Preis von 129 Euro (gegenüber rund 103 Euro für den CCRP5) erscheint angesichts der Verbesserungen relativ günstig. Auf der beiliegenden CD befindet sich Software für Windows und Linux.

Den Vorgänger nimmt Conrad übrigens nicht sofort aus dem Angebot. Ob der CCRP5 aber auch längerfristig angeboten wird, hängt von der Nachfrage ab. Angesichts der deutlichen Vorteile des RP6 gegenüber dem CCRP5 dürfte das eher unwahrscheinlich sein.

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