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Neuer Radeon-Grafikchip R300 schon Mitte Juli?

08.07.2002 | 18:10 Uhr |

Die Gerüchte-Küche im Internet brodelt. Auf der Website von ATI findet sich derzeit nur eine Flash-Ankündigung, dass Großes bevorstünde. Alles spricht dafür, dass der Grafikarten-Hersteller den Start des neuen Grafikchips "R300" damit meint. Der Strombedarf der neuen Grafikkarten soll so groß sein, dass sie nicht vom AGP-Slot des Rechners gedeckt werden kann. Daher soll die Grafikkarte über eine eigene Stromversorgung verfügen.

Die Gerüchte-Küche im Internet brodelt. Angeblich plant ATI noch Mitte Juli den neuen R300-Grafikchip zu veröffentlichen. Auf der Website von ATI findet sich derzeit nur eine Flash-Ankündigung, dass Großes bevorstünde. Alles spricht dafür, dass der Grafikarten-Hersteller den Start des neuen Grafikchips "R300" damit meint.

Am 17. Juli soll es soweit sein und ATI wird den Event mit einer Party in München, Paris, London und San Fransico begleiten. Der unter dem Codenamen "R300" entwickelte Grafikchip soll dann als Radeon 9700 auf Grafikkarten verbaut werden.

Der R300 soll die neueste Version der Multimedia-Schnittstelle DirectX 9.0 von Microsoft unterstützen. Insgesamt befinden sich auf dem Grafikchip 107 Millionen Transistoren. Die weiteren Details: Acht Pipelines mit jeweils zwei Textureneinheiten, vier Vertex-Shader-Engines, Unterstützung von HyperZ III (verringert die die Anforderungen an die Speicherbandbreite), AGP 8x und 256-Bit Speicherbus.

ATI wird den Grafikchip zunächst in der 0,15-Mikron-Technologie fertigen. Erst später soll der Chip dann in der 0,13-Mikron-Technologie hergestellt werden.

Die 0,15-Mikron-Technologie hat - glaubt man jedenfalls den Berichten im Internet - ihren Preis. Der Strombedarf der neuen Grafikkarten soll so groß sein, dass dieser nicht vom AGP-Slot allein gedeckt werden kann. Daher soll die Grafikkarte über eine eigene Stromversorgung verfügen.

Dass eine Grafikkarte eine eigene Stromversorgung benötigt ist nichts neues: Schon die Voodoo 5 5500 war so Energiehungrig, dass sie einen zusätzlichen Stromanschluss benötigte.

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