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Neuer Kopierschutz für Musik-CDs

02.05.2001 | 14:45 Uhr |

Rippen unmöglich? Die amerikanische Plattenfirma Farenheit will am 15. Mai eine CD auf den Markt bringen, die mit einem neuartigen Kopierschutz ausgestattet ist. Dieser soll verhindern, dass die Audio-Tracks der CD in MP3-Dateien umgewandelt werden. Das sogenannte MediaCloQ-Verfahren ist ein weiterer Versuch der Musik-Industrie die MP3-Piraterie einzudämmen.

Rippen unmöglich? Die amerikanische Plattenfirma Farenheit will am 15. Mai eine CD auf den Markt bringen, die mit einem neuartigen Kopierschutz ausgestattet ist. Dieser soll verhindern, dass sich Audio-Tracks der CD in MP3-Dateien umwandeln lassen.

Die CD soll sich mit allen herkömmlichen Abspielgeräten anhören lassen. "Ripper", die zum Umwandeln der Tracks in MP3-Dateien verwendet werden, sollen jedoch nicht funktionieren.

Falls dennoch jemand versuchen sollte, die Tracks in MP3-Dateien umzuwandeln, soll er auf eine Website verwiesen werden, die die Echtheit der CD kontrolliert. Im Anschluss soll es dann möglich sein die Tracks im Windows Media-Format auf legale Weise herunterzuladen.

SunnComms MediaCloQ-Verfahren ist bislang der letzte Versuch der Plattenindustrie ihre Musik zu schützen. Bisher ist Farenheit das einzige Unternehmen, das dieses Verfahren einsetzt. Jedoch haben schon andere Firmen, wie zum Beispiel InterTrust oder Liquid Audio, Methoden entwickelt, die der Musik-Piraterie einen Riegel vorschieben sollen. Ob der Kopierschutz jedoch den gewünschten Effekt haben wird, bleibt abzuwarten. (PC-WELT, 02.05.2001, lb)

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