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Neuer Kopierschutz erlaubt begrenztes Kopieren

04.06.2004 | 11:20 Uhr |

Kopiergeschützte CDs sind für Nutzer oft ein Ärgernis - auch wenn diese keine Raubkopierer sind. So lassen sich die Scheiben, die dem CD-Standard nicht entsprechen, zum Teil in DVD-Playern oder Autoradios nicht abspielen. Abhilfe schaffen soll "Secure Burning", das eine begrenzte Zahl von Kopien zulässt.

Kopiergeschützte CDs sind für Nutzer oft ein Ärgernis - auch wenn diese keine Raubkopierer sind. So lassen sich die Scheiben, die dem CD-Standard nicht entsprechen, zum Teil in DVD-Playern oder Autoradios nicht abspielen. Die Möglichkeit, Lieblingslieder auf einer CD zusammenzustellen, wird Musikliebhabern ebenfalls genommen. Zudem scheitern Anwender, die ihre konventionelle Stereoanlage durch einen Rechner ersetzt haben, oft bei dem Versuch, die CDs zum Laufen zu bringen.

Abhilfe schaffen soll "Secure Burning", das eine begrenzte Zahl von Kopien zulässt. Das berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche . Die CDs sollen somit in PC-Laufwerken abspielbar sein. Zu den Herstellern, die das Verfahren entwickeln, zählen SunnComm und Macrovision. Das Platten-Label BMG (Bertelsmann Music Group) testet den Kopierschutz bereits.

Mit der Technik sind die Hersteller auf dem richtigen Weg, sagte Gartner-Analyst Mike McGuire. Jeder ehrliche Nutzer verstehe, dass Urheberrechte geschützt werden sollen. Wenn sich jedoch keine Privatkopien anfertigen ließen, um diese zum Beispiel im Auto abzuspielen, wachse der Unmut der Kunden - mit der Folge, dass Kunden die die CDs als unbrauchbar zurückgeben.

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