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Neuer Handy-Dienst pusht Informationen auf Java-Handys

Die Stuttgarter main {GRUPPE} hat einen neuen push2you-Service entwickelt, welcher einen Großteil der Java-fähigen Standardhandys unterstützt.

Bislang nutzten Push E-Mail-Dienste weitgehend nur Businessanwender. Dem setzt nun die Stuttgarter main {GRUPPE} mit dem neu entwickelten push2you-Service ein jähes Ende, welcher einen Großteil der Java-fähigen Standardhandys unterstützt. Im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten, werden über push2you nicht nur E-Mails, sondern auch Sport- und Tagesnews auf das Handy "gepusht". Damit ist es dem Softwarehaus als erstem gelungen, den Durchschnitts-Handynutzern Informationsdienste zum erschwinglichen Preis zur Verfügung zu stellen.

Dabei sollen den Handynutzern zukünftig 60 geplante Informationsdienste zur Verfügung stehen. Der Start des neuen Services erfolgt zunächst mit E-Mails, Wikipedia-Abfragen und Nachrichten-Kanälen aus Bereichen wie z.B. News und Sport sowie Testberichten. Demnächst sind zusätzliche Dienste wie Chat, News der Stiftung Warentest und das Verfolgen von eBay-Auktionen geplant.

Die vom Softwarehaus entwickelte einfach zu installierende Software erlaubt es, beliebige Informationen auf jedes javafähige Handy zu transportieren. Wie bei Blackberry-Geräten werden diese aufs Handy "gepusht", wodurch der Kunde nicht selbst aktiv werden muss, um Informationen zu erhalten. Er muss nicht per SMS eine Anfrage an ein Portal starten oder per Handy-Browser im Internet suchen. Lediglich die zunächst kostenlose Anmeldung auf dem Portal der main {GRUPPE} und die Konfiguration seiner gewünschten Dienste, muss der Kunde selbst vornehmen. Hat der Interessent die Anwendung dann auf seinem Handy installiert, läuft der Service automatisch. Nach dem Motto "Aufs Handy schauen und die aktuellsten Bundesligaergebnisse lesen", können die gewählten Dienste - ohne dass der SMS-Eingang "zugemüllt" wird - gelesen werden.

Technisch arbeitet das System auf Basis des MIDP2.0-Standards. Eine MIDP1.0-Version ist in Arbeit. Die Push-Funktionalität wird über "persistente Verbindungen" oder über ein Polling-Verfahren erreicht. Die Mail-Anbindung erfolgt mit Hilfe von POP3. Für die E-Mail-Anbindung wird keine weitere Infrastruktur benötigt. Damit können auch Free-Mail-Systeme wie web.de oder gmx.de über das System abgerufen werden. Da viele Kunden in diesen Systemen Hunderte von E-Mails im Posteingang "lagern", kann die Anzahl der gelesenen Mails begrenzt werden. Die Entwickler legten sehr viel Wert darauf, die GPRS-Kosten gering zu halten: Deltabildung und Komprimierung werden eingesetzt. Jeder datenfähige Mobilfunktarif ist für das System geeignet.

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