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FringME! schickt Nachrichten vom Blog aufs Handy

Betreiber einer Website oder eines MySpace-, Facebook- oder Xing-Profils sowie Blogger, die fring auf ihrem Handy nutzen, können jetzt einen FringME!-Button in ihre Website integrieren. Dieser erlaubt es Besuchern, direkt mit dem fring-Nutzer zu chatten. Wenn dieser es will, zeigt der Button auch den Standort und den Status des Handys an.

Wer ein WLAN-fähiges Smartphone mit Windows Mobile oder Symbian S60 besitzt, wird sicher schon von fring gehört haben. Der kostenlose Multimessenger und VoIP-Client erlaubt dem Nutzer via MSN und Yahoo, Google Talk, Skype, ICQ und AIM zu chatten sowie über alle VoIP-Dienste zu telefonieren, die das SIP-Protokoll nutzen. Jetzt hat das israelische Unternehmen ein Widget erstellt, das es Besuchern einer Website erlaubt, fring-Nutzern Nachrichten aufs Handy zu schicken.

Obwohl die Wahl des Messengers bei fring kein Problem ist, müssen sich die Nutzer kennen und ihre Kontaktadressen austauschen, um einander zu schreiben. Mit dem FringME!-Button auf der eigenen Website kann jeder Besucher dem fring-Nutzer eine Nachricht direkt auf das Handy schicken. Er sieht ebenso, ob das Telefon gerade online ist und ob dessen Besitzer telefoniert. Zudem kann der fring-Nutzer seinen Aufenthaltsort über Google Maps in Echzeit auf der jeweiligen Website anzeigen lassen ? sofern im eigenen Handy ein GPS-Empfänger steckt. Existiert der Wunsch nach Privatsphäre, lassen sich die Funktionen abschalten. Das Widget kann unter www.fring.com/fun/fringme heruntergeladen werden.

Das fringME!-Widget ist derzeit in der Betaphase und funktioniert nur mit Smartphones unter Symbian 9.1 und 9.2, auf denen die neueste fring-Version installiert ist. Die Version arbeitet mit einer Vielzahl von Windows Mobile-Geräten sowie Symbian-S60- und UIQ-Smartphones zusammen. Die Software bündelt die verschiedenen IM- und VoIP-Clients in einer zentralen Kontaktliste und erlaubt die Weiterleitung von Gesprächen in andere Telefonnetze.

Je nach verwendetem Gerät können Gespräche über GPRS/UMTS oder WLAN geführt werden, das Programm überwacht kontinuierlich die verfügbaren Netze und wechselt je nach Empfangsqualität. Die Verbindungspriorität liegt auf den WLAN-Netzen, sie kann jedoch vom Nutzer geändert werden. Ebenso lässt sich die UMTS-Nutzung ausschließen. Der Wechsel zwischen den Netzen erfolgt nur, wenn nicht telefoniert wird.

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