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Neuer Buchversender greift Amazon an

Mit Mehrwertdiensten, ausgeklügelter Navigation und bequemen Suchroutinen könnte Lesen.de zu einer echten Amazon-Konkurrenz werden.

Der Musikversender JPC steigt ins Buchgeschäft ein. Unter www.lesen.de werden nach eigenen Angaben über eine Million deutsche und englischsprachige Titel offeriert. In punkto Bücher könnte sich der Online-Shop dabei durch ausgeklügelte Navigation und bequeme Suchroutinen zu einer echten Amazon -Konkurrenz mausern. So können Bücher sowohl anhand von Direkteingabe von Titel oder Autor gesucht werden, als auch durch das Stöbern im Navigationsbaum am linken Bildschirmrand. Hat man ein Buch aufgespürt, liefert die Schlagwortsuche ähnliche Werke aus verwandten Themengebieten, mit ähnlichen Titel-Stichwörtern oder vom gleichen Autor beziehungsweise vom gleichen Verlag. Praktisch ist überdies, dass man die genaue Schreibweise des Autors oder des Titels nicht kennen muss, um das gewünschte Buch aufzustöbern.

Mehrwertdienste zu den einzelnen Werken sollen bei Lesen.de die Kaufentscheidung erleichtern. So gibt es neben redaktionell gestalteten und Fremd-Rezensionen auch Klappentexte, Hintergrundinformationen zum Autor und Rahmendaten, wie Verlag, Seitenzahl und Angaben zur Bindung. Mitteilungsfreudige Leser und Leserinnen können ihre Meinung zu gekauften Büchern kundtun. Auf der Startseite wird außerdem auf Neuerscheinungen hingewiesen und ein Newsletter hält interessierte Nutzer über die aktuellen Geschehnisse am Buchmarkt auf dem Laufenden.

Laut JPC ist der Buchversand bei Lesen.de versandkostenfrei. Auch der kostenfreie Versand auf Rechnung, der Versand an eine andere Adresse und der Geschenkversand gehören bei Lesen.de zum Repertoire.

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