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Neue Technologie sammelt Nutzerdaten, ohne Privatsphäre zu verletzen

07.03.2014 | 05:33 Uhr |

Computerforscher aus Saarbrücken haben eine Technologie entwickelt, die Nutzerdaten erfasst, ohne die Privatsphäre der Anwender einzuschränken.

Die statistische Erfassung digitaler Nutzerdaten ist speziell für die Analyse von Trends sehr wichtig. Oft wird durch eine derartige Datenerhebung jedoch die Privatsphäre der Nutzer eingeschränkt. Computerforscher in Saarbrücken zeigen anhand einer neuen kryptografischen Methode, wie Daten gesammelt und gleichzeitig die Persönlichkeitsrechte der Anwender geschützt werden können.

Die Technologie soll erstmals auf der CeBIT in Hannover in Hallo 9, Stand E13 vorgestellt werden. Die Software namens Privada erlaubt es Webseitenbetreibern, die Zielgruppen ihrer Angebote genau unter die Lupe zu nehmen. So können auch weiterhin Alter und Geschlecht erfasst werden, darüber hinaus bleibt jedoch die Privatsphäre der Einzelnen geschützt.

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Hierfür werden die erfassten Daten auf mehrere Server verteilt, die gemeinsam an der Auswertung arbeiten. Jeder einzelne Rechner kann jedoch nur auf einen Teil der Informationen zugreifen. Zusätzlich lassen sich keine Rückschlüsse mehr auf einzelne Anwender ziehen, zur Erkennung von Trends reichen die gesammelten Daten dennoch aus.

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