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Neue Smartphone-Technik erkennt Stimmung des Nutzers

03.07.2013 | 05:32 Uhr |

Microsoft arbeitet an einer Technologie für Smartphones, die die Stimmungslage des Nutzers erkennen und diese in sozialen Netzwerken teilen soll.

Wer schlechte Laune hat, kann dies über Facebook oder Twitter auch dem Rest der Welt mitteilen. Dazu muss aktuell jedoch noch ein Text ins Smartphone eingetippt werden. Dies möchte Microsoft ändern. Aus einem Forschungspapier der asiatischen Zweigstelle geht hervor, dass Microsoft derzeit an einer Technologie namens MoodScope arbeitet, mit der sich die Gefühlslage des Smartphone-Nutzers erkennen lässt.

Hierfür sind entsprechende Sensoren angedacht, die Stimmungslagen von angespannt über glücklich, gelangweilt, entspannt bis zu aufgeregt unterscheiden können. Genau diese Zustände der Laune lassen sich automatisch über Facebook oder Twitter mit anderen teilen. Microsoft hat zwar die Privatsphäre der Nutzer im Auge, sieht aber auch große Vorteile bei Unterhaltungen, in denen Stimmungen bislang noch über Smilies ausgedrückt werden müssen.

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MoodScope würde schon vor einer Unterhaltung anzeigen, in welcher Stimmung das Gegenüber sich gerade befindet. Ein funktionierender Prototyp soll sich bereits in Testläufen befinden. Die Stimmungslage werde damit in zwei Dritteln aller Fälle richtig eingestuft. Eine Gruppe mit 32 Teilnehmern konnte die Erkennungsrate durch Training in zwei Monaten auf 95 Prozent hochschrauben.

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