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Neue IBM-Software hilft Netze zu virtualisieren

27.03.2013 | 16:26 Uhr |

Mit einem neuen "virtuellen Overlay" will die IBM die Einrichtung von Software-Defined Networks (SDN) vereinfachen helfen.

Mit der neuen Software "IBM Software Defined Network for Virtual Environments" (SDN VE) sollen Unternehmen einer Mitteilung zufolge einfacher virtuelle Netzwerke einrichten, verwalten und skalieren können. Das soll eine schnellere Bereitstellung von Cloud-, Analytik-, mobilen und Social-Business-Services ermöglichen.

Software Defined Networking ist ein Ansatz bei Netz-Design und -verwaltung, der das Management und die Steuerung von von den Switches hin zu einer erweiterbaren Software-Plattform mit offenen Schnittstellen verlagert. So können Administratoren einfacher die Prioritäten von Switches fernsteuern und verändern, um den Fluss bestimmter Datentypen durch das Netz zu beschleunigen, zu verlangsamen oder zu blockieren. Das Ergebnis ist eine höhere Flexibilität, Leistung, Skalierbarkeit und Sicherheit.

IBM SDN VE ist eine virtuelle Overlay-Netzlösung, die den Prozess der Einrichtung eines solchen software-definierten Netzes automatisiert und beschleunigt. Admins sollen damit etwa üblicherweise zeitraubende Aufgaben wie Netzprovisionierung von Tagen auf Stunden verkürzen können.

"Unsere Vision einer software-definierten Umgebung ist die eines intelligenten, datengetriebenen Ökosystems, das sich leicht verwalten und skalieren lässt, um sich den sich ständig ändernden Anforderungen anzupassen", erläutert Inder Gopal, Vice President Systems Networking Development bei IBM. "SDN VE ist ein solider und wichtiger Schritt in Richtung dieser Zukunft."

Neben Management und Provisioning automatisiert IBM SDN VE, das auf IBMs DOVE-Architektur (Distributed Overlay Virtual Ethernet) basiert, die Netzvirtualisierung. Server und Speicher-Systeme unterstützen Virtualisierung seit Jahren; für Netze wird Virtualisierung für eine schnellere Bereitstellung von Cloud, Big-Data-Analytics, Mobile und Social-Business-Services zunehmend kritisch. Laut IBM setzen daher insbesondere Cloud-Service-Provider verstärkt auf SDN und profitieren dabei von höherer Agilität und Multi-Tenant-Sicherheit bei gleichzeitig deutlich weniger Kosten und Komplexität. ( Computerwoche /mje)

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