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Neue Funktionen für Fritzbox-Topmodelle ausprobieren

22.05.2014 | 10:40 Uhr |

AVM hat für die Fritz!Box 7490 und die Fritz!Box 7390 eine neue Fritz!Labor-Software bereitgestellt. Damit können Sie die Neuerungen des nächsten Fritz!OS ausprobieren: Neue Sicherheits-Übersicht, verbesserter HTTPS-Fernzugang, Push Mail-Funktion für Fritz!OS-Updates und die Aktivierung des Temperatursensors bei Smart Home-Geräten sowie Verbesserungen beim Heimnetzwerk.

Das Berliner Kommunikations-Unternehmen AVM hat ein neues Fritz!Labor für die Fritz!Box 7490 und die Fritz!Box 7390 zum Download bereit gestellt. Wie immer hat die Fritz!Labor-Software experimentellen Charakter und ist für erfahrene Fritz!Box-Benutzer gedacht, die neue Funktionen der nächsten Fritz!OS-Version bereits vor deren finalen Veröffentlichung ausprobieren wollen. Auf eigenes Risiko wohlgemerkt.

Neue Sicherheits-Übersicht

Die neue Fritz!Labor-Software für Fritz!Box 7490 und Fritz!Box 7390 besitzt eine neue Sicherheitsübersicht. Hier können Anwender unter anderem auf einen Blick sehen, ob das aktuelle Fritz!OS installiert ist, welche Ports auf der Fritz!Box geöffnet sind und wer sich an der Fritz!Box an- bzw. abgemeldet hat. Der HTTPS-Fernzugang unterstützt zudem ab sofort den aktuellen Standard TLS 1.2.

Benachrichtigung für neues Fritz!OS per Push-Mail

Eine Folge der schweren Sicherheitslücke in Fritz!OS vor einigen Monaten ist eine weitere Neuerung: Der Anwender kann sich nun per E-Mail über neue Fritz!OS-Versionen informieren lassen. AVM stand damals nämlich vor dem Problem, wie es seine Kunden von der Sicherheitslücke warnen sollte. Wer sich für den Fernzugriff MyFritz angemeldet hatte, dessen Mailadresse besaß AVM und konnte diesen Kunden dann per Mail von dem Problem und von dem dafür zum Download bereit stehenden Sicherheits-Update Bescheid geben. Alle anderen Besitzer einer Fritz!Box konnte AVM aber nicht informieren. Zudem beschwerten sich einige wenige MyFritz-Kunden über die Warnmail, weil sie nicht zugestimmt hatten, dass ihnen AVM Mails schicken darf. AVM umgeht dieses Problem nun mit der oben genannten Neuerung.

Heimnetzwerk-Funktionen

Doch nicht nur Sicherheit spielt eine Rolle bei der Labor-Software: Das neue Fritz!OS unterstützt verstärkt auch mobile Geräte im Heimnetz. So soll die Fritz!NAS-Funktion Tablets und Smartphones besser unterstützen und der WLAN-Bereich mehr Features für die leichtere Integration und Verwaltung zur Verfügung stellen. Fritz!NAS-Anwender profitieren laut AVM von einem integrierten HTML-Player und neuen Funktionen zur Verwaltung von NAS-Dateien.      

Neuerung beim Smart Home

In der Labor-Software von Fritz!OS gibt es nun auch eine Temperaturanzeige. Denn was viele Benutzer der intelligenten Steckdose Fritz!DECT 200 und des Fritz!DECT Repeater 100 nicht wissen: AVM hat darin einen Temperatursensor verbaut. Die neue Laborsoftware aktiviert ihn nun.

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Gratis-Download

Das Fritz!Labor mit den ersten neuen Möglichkeiten des kommenden FRITZ!OS steht unter www.avm.de/labor  zum Download bereit. Unter dem Download-Link für Ihre Fritz!Box finden Sie auch das vollständige Changelog. 

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