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Neue Entlassungswelle bei Electronic Arts

27.04.2013 | 07:24 Uhr |

Rund zehn Prozent aller Mitarbeiter des Spieleriesen Electronic Arts müssen sich im Zuge einer "Umstrukturierung" nach neuen Jobs umschauen.

Bereits im März räumte Electronic Arts' CEO John Riccitiello seinen Posten. Wegen schwerer, wirtschaftlicher Turbulenzen folgen ihm nun rund zehn Prozent der weltweit rund 9.000 Mann starken Mitarbeiterschaft des Branchenriesen nach. Erst vor wenigen Wochen wurde über die Hälfte der Angestellten von EA Montreal gekündigt . Diesmal sollen sogar ganze Studios von der Entlassungswelle betroffen sein; unter anderem EAs Dependance in Montreal, das zuletzt für den Koop-Shooter "Army of Two: The Devil's Cartel" verantwortlich zeichnete. Ebenfalls betroffen scheinen PopCap Vancouver und Quicklime Games.

Offizielle Angaben, welche Studios genau betroffen sein werden, machte Electronic Arts bisher nicht. In einem internen Brief von Interims-CEO Larry Probst, der der Webseite Kotaku in die Hände gekommen ist, heißt es, dass man "alle Geschäftsfelder des Unternehmens evaluiert habe, um neue Prioritäten setzen zu können". Ziel des Konzerns sei es demnach, eine "effizientere Organisationsstruktur" zu bekommen.

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