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Neue Angebote sollen DE-Mail attraktiver machen

12.06.2013 | 05:29 Uhr |

Die auch als Behörden-Mail bezeichnete Datenübermittlung soll mit neuen Funktionen aufgewertet werden.

Dank des für die Verifizierung nötigen Ident-Verfahrens könnte die DE-Mail schon bald die briefliche Kommunikation mit Behörden ablösen. Das vom Bundesrat abgesegnete E-Government-Gesetz erlaubt beispielsweise der Rentenstelle, ihre jährliche Auskunft auf elektronischem Wege zu übermitteln. Allerdings muss der Versicherte auch künftig in diese Datenübertragung einwilligen.

Neue Kunden will die Deutsche Telekom unter anderem auch damit gewinnen, dass Interessenten in Zukunft nicht mehr zwingend in einen Shop des Unternehmens gehen müssen, um sich eindeutig identifizieren zu lassen. Der Dienst Home Ident Service sieht stattdessen vor, dass ein Mitarbeiter den Kunden kostenfrei an einem beliebigen Ort aufsucht.

"Schlechter Witz" Chaos Computer Club kritisiert De-Mail-Sicherheit

Kritik an der DE-Mail gibt es jedoch auch weiterhin. Durch die noch fehlende End-to-End-Verschlüsselung würde nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Informatik (GI) allen Nutzern eine Sicherheit in Aussicht gestellt, die es so nicht geben würde. Zwar sei eine vom Absender bis zum Empfänger geltende Verschlüsselung grundsätzlich möglich, vorgeschrieben sei sie jedoch nicht. Entsprechend könnte davon ausgegangen werden, dass diese wichtige Schutzmaßnahme nicht durchgängig verwendet wird.

Laut 1&1 bringt die End-to-End-Verschlüsselung aber auch Probleme mit sich

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