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Neue Android-Lücken geben Rechte für Schadsoftware frei

24.03.2014 | 18:07 Uhr |

US-Forscher und Microsoft haben Sicherheitslücken in Android ausgemacht, die auf allen Geräten mit dem Google-Betriebssystem zum Problem werden könnten.

Weltweit sind mehr als eine Milliarde Smartphones und Tablets mit Googles Betriebssystem Android im Einsatz. Die große Verbreitung der Systemsoftware macht Sicherheitslücken besonders gefährlich. Wissenschaftler der Indiana University und Mitarbeiter von Microsoft haben ein Whitepaper mit einer ganzen Gruppe von Schwachstellen in Android veröffentlicht.

Die Pileup (Privilege Escalation through updating) genannte Fehlersammlung kann Apps dazu berechtigen, ihre Nutzerrechte in Android zu erweitern, wenn das betreffende Gerät aktualisiert wird. So könnten Hacker auf älteren Versionen des Betriebssystem Rechteänderungen vormerken lassen, die beim Update dann - unbemerkt vom Nutzer - übernommen werden. Die Ursache für diese Schwachstelle finde sich im Android Package Management Service (PMS), damit wird der Fehler für alle Geräte mit dem Google-Betriebssystem relevant.

Android verschlüsseln: Endlich abhörsicher – so geht´s

Die für den Fund verantwortlichen Forscher wollen mit dem Scanner SecUP eine Möglichkeit schaffen, um schädliche Apps auf dem Gerät zu finden. Google sei zudem über die Schwachstelle im Package Management Service informiert worden.

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