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Wireshark schnüffelt auch unter Windows 7

29.10.2009 | 15:01 Uhr |

Das Netzwerk-Tool Wireshark ist in neuen Versionen erhältlich. Darin sind mehrere Sicherheitslücken beseitigt worden. Außerdem ist Wireshark nun auch unter Windows 7 einsetzbar, um Datenpakete im Netzwerk zu analysieren.

In der neuen Version 1.2.3 des Netzwerk-Analyseprogramms Wireshark haben die Entwickler um Gerald Combs drei Sicherheitslücken behoben. Diese stabile Hauptversion enthält außerdem die aktualisierte Programmbibliothek Winpcap 4.1.1, mit der Wireshark nun auch unter Windows 7 in der Lage ist, Netzwerkverkehr zu protokollieren und zu analysieren. Zwei weitere Versionen, 1.0.10 und 1.3.1, sind ebenfalls neu und beheben Sicherheitslücken.

Wireshark 1.2.3 ist die neue stabile Hauptversion des Netzwerk-Analysators. Darin haben die Entwickler Fehler in drei Dissektoren für Datenpakete beseitigt. Mit speziell präparierten Paketen könnte ein Angreifer Wireshark zum Absturz bringen. Das Einschleusen von Code sollte nicht möglich sein. Zwei der Fehler betreffen auch den älteren, noch weiter gepflegten Versionszweig 1.0.x. Daher gibt es mit Wireshark 1.0.10 eine aktualisierte Fassung. Die Entwicklerversion 1.3.1 ist zwar auch neu, die Vorversionen sind jedoch nicht von den genannten Schwachstellen betroffen.

In Wireshark 1.2.3 sind etliche weitere Software-Fehler behoben worden. Die für viele Nutzer wesentliche Neuerung ist jedoch die in den 32- und 64-Bit-Versionen für Windows enthaltene Programmbibliothek Winpcap 4.1.1. Sie ermöglicht Wireshark (und auch Nmap) das Mitschneiden von Datenpaketen im Netzwerk auch unter Windows 7.

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