255429

Neue Tungsten-Modelle von Palm

01.10.2003 | 12:50 Uhr |

Mit seinen am 1. Oktober vorgestellten neuen Produkten für den Herbst zielt Handheld-Weltmarktführer Palm klar auf den Firmenkunden - der "Tungsten E" kommt als Preisbrecher daher, der "Tungsten T3" tritt an, dem Pocket-PC-Lager das Fürchten zu lehren.

Mit seinen am 1. Oktober vorgestellten neuen Produkten für den Herbst zielt Handheld-Weltmarktführer Palm klar auf den Firmenkunden - der "Tungsten E" kommt als Preisbrecher daher, der "Tungsten T3" tritt an, dem Pocket-PC-Lager das Fürchten zu lehren. Das meint zumindest unsere Schwester-Publikation Computerwoche .

In sein neues Topmodell Tungsten T3 hat Palm bis auf Wireless LAN alles eingebaut, was die Technik hergibt. Eindeutig am faszinierendsten ist das Display, das deutlich größer als bei den Vorgängermodellen ausfällt und dessen volle Ausmaße sich erst beim Ausziehen des Gehäuses offenbaren. Weiterer Clou: Mit nur einem Stiftdruck schaltet die Darstellung von Hoch- auf Querformat um - so lassen sich etwa Spreadsheets und längere Texte besser erfassen. Beim Einschieben des Gehäuses passt sich die Darstellung dynamisch an.

Das Eingabefeld für die Handschrifterkennung "Graffiti 2" ist virtuell und wird nur bei Bedarf eingeblendet, so dass etwa für Präsentationen oder Diashows die volle Bildschirmgröße zur Verfügung steht. Alternativ kann man auch das ganze Display zur Eingabe nutzen. Der Tungsten T3 arbeitet mit der Version 5.2.1 des Betriebssystems Palm OS, die zahlreiche Detailverbesserungen bietet. Dazu gehören erheblich mehr Felder pro Adressbucheintrag, direkter Zugriff auf die Einstellungen für das eingebaute "Bluetooth"-PAN (Personal Area Network) mit neuer Echtzeit-Geräteerkennung und Caching, eine Gesamtübersicht über aktuelle Termine, Aufgaben und neu eingegangene E-Mails sowie eine Tastensperre. Außerdem liefert Palm nun eigene Conduits für den Datenabgleich mit Microsofts "Outlook" mit.

0 Kommentare zu diesem Artikel
255429