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Neue Smartphones für Vodafone: HTC StrTRK und TyTN

Vodafone hat heute angekündigt, einen PDA sowie ein Smartphone vom Hersteller HTC in ihre Produktpalette aufzunehmen, den PDA VPA compact III (Codename Hermes) und das HTC STARTREK, allerdings unter dem Namen Qtek 8500. Beide sind Business-Telefone, die mit Windows Mobile 5.0 arbeiten.

Vodafone erweitert sein Angebot an Business-Handys um zwei weitere Modelle. Das schlanke Smartphone Qtek 8500, besser bekannt unter seinem HTC-Codenamen Startrek und der Pocket-PC VPA compact III, Codename TyTN werden das Angebot des Netzbetreibers bald bereichern.

Der VPA compact III ist ein mit Features vollgestopfter Pocket-PC, der sich in erster Linie mit dem HSDPA-Smartphone MDA Vario II von T-Mobile und dem XDA Trion von O2 messen lassen muss. Das Display misst 2,8 Zoll in der Diagonalen und stellt Inhalte auf 240x320 Pixeln dar. Die QWERTZ-Tastatur ist wie bei allen Smartphones dieser Serie seitlich ausziehbar und die Rückseite birgt eine leistungsstarke 2-Megapixel-Kamera. Das Gerät ist dank Quadband-GSM (850/900/1800/1900 MHz) weltweit einsetzbar und beherrscht neben GPRS und UMTS auch Verbindungen über Wireless LAN und Bluetooth. Direkte Verbindungen zu PCs werden via USB hergestellt. Als Windows Mobile 5.0-Device mit AKU2-Servicepack ist er bereits ab Werk für Push-Email- und Office-Anwendungen gerüstet; Vodafone kündigte den direkten Support für die Exchange-basierte Push-Lösung bereits zur CeBIT an.

Dank Microsofts neuestem Mediaplayer 10 kommt auch der Multimedia-Genuss mit dem Smartpone nicht zu kurz. Vodafone wird den TyTN aka VPA compact III noch im Laufe des Monats Juli mit Vertrag ab 359,90 Euro anbieten, ohne Vertrag kostet das Gerät direkt beim Netzbetreiber stattliche 899,50 Euro.

Deutlich günstiger und vor allem besser für Jacken- und Hemdtaschen geeignet ist das Folder-Smartphone StrTRK , das erste Klapphandy, das HTC jemals für den Vertrieb durch die Netzbetreiber entwickelte. Einen eigenen Namen hat sich Vodafone für das Handy bislang nicht ausgedacht, sondern nennt es so, wie es auf der Schachtel steht: Qtek 8500. Schlanke 16 Millimeter dünn und nur 99 Gramm schwer, verfügt es ein vollwertiges Windows Mobile 5.0-Betriebssystem in Phone-Ausprägung. So lassen sich genauso wie mit einem vollwertigen PDA-Phone die Push-Funktionen des Exchange-Servers nutzen, die Kontakte, Aufgaben und Kalenderdaten zwischen Server und Endgerät synchron halten. Auf QWERTZ-Tastatur oder Touchscreen muss man allerdings verzichten. Für die Verbindung sorgt auch beim StarTrek hier Quadband-GSM in den Frequenzen 850, 900, 1800 und 1900 MHz.

Ebenfalls an Bord: der Pocket Internet Explorer zum Surfen im Web und der Windows Media Player 10 zum Abspielen von Musik- oder Video-Files. Fotos und Videos können auf einem 2,2 Zoll großen Display mit QVGA-Auflösung (240x320 Pixel) betrachtet werden, das 65.536 Farben darstellt. Aufgenommen werden sie mit einer 1,3-Megapixel-Kamera auf der Oberseite des Folders. 64MB stehen an Speicher für den Nutzer zur Verfügung, mit MicroSD-Karten lässt sich der Platz auf über ein Gigabyte erweitern.

Vodafone verkauft das spannende Folder-Smartphone mit Vertrag ab 119,50 Euro, ohne Vertrag muss man 599,50 Euro auf den Tisch legen, um die Funktionsvielfalt im smarten Anthrazitmantel erschließen zu können. Das Qtek 8500 ist voraussichtlich ab Anfang August bei Vodafone erhältlich.

Hintergrund hinter den beiden Neuvorstellungen ist eine Vertiefung der Geschäftsbeziehungen zwischen Microsoft und Vodafone. Der Netzbetreiber setzt ab sofort stärker auf die Vermarktung der Push-Lösungen des Redmonder Softwareriesen und will damit die ganze Bandbreite an Businesskundschaft abdecken, vom kleinen Unternehmer bis zum Mischkonzern. Für Unternehmen ohne entsprechende IT-Infrastruktur bietet Vodafone eine Managed Exchange Lösung an; diese schlägt pro Monat mit ?9,70 zu Buche und ermöglicht die Nutzung der Push-Services ohne selbst einen Exchange Groupware-Server administrieren zu müssen.

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