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Neue Runde im Microsoft-Prozess

18.03.2002 | 10:55 Uhr |

Der Kartellprozess gegen das weltgrößte Software-Unternehmen Microsoft geht heute (Montag) in eine neue Runde. Vor einem Bezirksgericht in Washington beginnt eine Anhörung über die Strafvorschläge von neun Bundesstaaten, die sich dem außergerichtlichen Vergleich zwischen dem US-Justizministerium und dem Konzern nicht angeschlossen haben.

Der Kartellprozess gegen das weltgrößte Software-Unternehmen Microsoft geht heute (Montag) in eine neue Runde. Vor einem Bezirksgericht in Washington beginnt eine Anhörung über die Strafvorschläge von neun Bundesstaaten, die sich dem außergerichtlichen Vergleich zwischen dem US-Justizministerium und dem Konzern nicht angeschlossen haben. Der Vergleich war im November vergangenen Jahres ausgehandelt worden.

Das Hearing sollte bereits vor einer Woche stattfinden, wurde jedoch auf Bitten Seitens Microsoft verschoben, da die Bundesstaaten kurzfristig Änderungen an ihren Vorschlägen vorgenommen haben. Diese sind der Auffassung, dass Microsoft härter bestraft werden müsse, als in dem Vergleich vorgesehen. Microsoft wurde bereits in einem vorherigen Urteil der Wettbewerbsverstöße für schuldig befunden.

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