39054

AMD kündigt Mini-Notebook-CPUs und mehr an

14.11.2008 | 14:48 Uhr |

Netbooks erfreuen sich großer Beliebtheit und bisher hatte AMD der Atom-CPU von Intel nichts entgegenzusetzen. Das wird sich ändern, denn AMD hat für 2009 die Auslieferung der Prozessoren angekündigt, die für den Einsatz auf Mini-Notebooks ausgelegt sind.

Den Angaben von AMD zufolge, sind die neuen Mini-Notebook-Prozessoren für den Einsatz in Geräten designt, die über Bildschirme verfügen, die kleiner als 10 Zoll sind und für die Nutzung grundlegender Applikationen, wie beispielsweise einem Mail-Client oder einem Browser ausgelegt sind.

AMD nimmt natürlich das Wort "Netbook" nicht in den Mund, was auf der Hand liegt: Der Begriff "Netbook" stammt von Intel. Daher ist seitens AMD im Zusammenhang mit den neuen Prozessoren von "Mini-Notebooks" und von einem "Mini-Notebook-Markt" die Rede.

Die meisten Mini-Notebooks, die derzeit in den Handel kommen, sind mit der Atom-CPU von Intel ausgestattet. Der Hersteller Via bietet mit dem "Nano"-Prozessor ebenfalls eine CPU für diese Geräteklasse an. Die Atom-CPUs kommen aber auch bei MIDs (Mobile Internet Devices) zum Einsatz. Ob AMD seine neuen Prozessoren auch für Geräte dieser Geräteklasse anbieten wird, ist bisher unklar.

AMDs Pläne für die nächsten beiden Jahre sehen so aus, dass das Unternehmen Mini-Notebook-CPUs mit bis zu zwei Kernen und mit DDR3-Speicher-Unterstützung ausliefern wird. Der erste Chip der Reihe trägt den Code-Namen "Conesus" und unterstützt 1 MB Cache. Der Conesus-Chip soll 2009 auf den Markt kommen und dann von dem Chip mit dem Code-Namen "Geneva" abgelöst werden, der 2 MB Cache besitzen wird und 2010 auf den Markt kommen soll.

Der Laptop-Chip "Fusion", der CPU und GPU auf einem Chip vereinen wird, soll nicht 2009, sondern voraussichtlich erst 2011 auf den Markt kommen. Der Chip "Llano" soll bei Mainstream-Laptops und -Desktop-PCs zum Einsatz kommen.

AND kündigt für 2009 und 2010 den Dual-Core-Chip "Caspian" und den Quad-Core-Chip "Champlain" an.

Außerdem kündigte AMD für 2011 den neuen Chip mit dem Code-Namen "Ontario" an, der bei Ultraportable-Geräten und kleinen Laptops zum Einsatz kommen soll. Die neue CPU "Orochi" ist dagegen für High-End-Desktop-PCs konzipiert. Beide Prozessoren sollen in der neuen 32-Nanometer-Technologie gefertigt werden.

0 Kommentare zu diesem Artikel
39054