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Neue Plattform: Google Desktop-Suche nun auch für Linux verfügbar

28.06.2007 | 12:09 Uhr |

Vor rund drei Jahren führte Google seine Desktop-Suche ein. Damals allerdings nur für die Windows-Plattform. Nach der Einführung von Google Desktop für Mac im April dieses Jahres hat der Suchmaschinenbetreiber nun noch mal nachgelegt. Google Desktop ist nun auch für Linux verfügbar.

Windows-Nutzer konnten schon seit längerem mit Hilfe von Googles Desktop-Suche Inhalte auf der Festplatte indexieren . Seit kurzem stellt der Suchmaschinengigant nun auch eine Version für Linux zur Verfügung.

Wie schon bei Google Desktop für Mac OS X, befindet sich die Desktop-Suche für Linux noch im Beta-Status. Bei der Entwicklung hat man - wie Mendel Chuang, Product Marketing Manager, im Google-Blog betont - auch an Entwickler gedacht . Viele Linux-Nutzer seien auch Entwickler, so die Überlegung. Daher habe man dafür gesorgt, dass die Desktop-Suche Sourcecode und Informationen in .pdf-, .ps-, .man- und .info-Dateien aufstöbern kann. Des Weiteren werden Google Mail, HTML-Dateien, Mails von Thunderbird, Openoffice.org-Dokumente sowie Bild- und Musikdateien und auch Datei- und Ordnernamen indexiert.

Zu den Features von Google Desktop für Linux gehören die schnelle Suche via Quick Search Box. Bei der Eingabe von Buchstaben und/oder Begriffen, erscheinen augenblicklich die Top-Suchergebnisse. Im Gegensatz zu seinem Windows-Pendant gibt es aber keine Sidebar (siehe Abbildung) und dementsprechend auch keine Gadget-Unterstützung.

Die Desktop-Suche ist unter anderem in englischer, französischer, deutscher, spanischer, japanischer, chinesischer und koreanischer Sprache verfügbar. Die entsprechende Sprache wird abhängig von Ihren Spracheinstellungen automatisch ausgewählt. Google Desktop für Linux läuft unter Debian, Fedora Core, Ubuntu, Suse Linux: Mandriva und Red Hat - glibc 2.3.2+ und gtk+ 2.2.0+ sind erforderlich.

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