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Microsoft stellt Forefront Protection 2010 vor

14.07.2009 | 16:08 Uhr |

Die Komponenten in Microsofts Sicherheitslösung für Unternehmen erhalten in der Generation 2010 von Forefront neue Namen. Integriert wird die vormals unter dem Codenamen "Stirling" bekannte Management-Konsole.

In dieser Woche hält Microsoft in New Orleans seine jährliche Partnerkonferenz WPS (Worldwide Partner Conference) ab. Dabei stellt Microsoft auch Sicherheitslösungen für Unternehmen vor, darunter das Antivirusprodukt Forefront. Die neue Forefront-Generation 2010 erhält neue Namen, die bisherigen Komponenten bleiben jedoch ansonsten erhalten. Sie werden durch die Management-Konsole "Stirling" ergänzt.

Die bisherige Forefront Security Suite wird in Zukunft "Forefront Protection Suite" (FPS) heißen. Darin stecken weiterhin die bekannten Komponenten, ergänzt um "Forefront Protection Manager", die bislang unter dem Namen "Stirling" bekannte Management-Konsole, sowie den Forefront Threat Management Gateway Web Security Service. Letzterer ist der Nachfolger des bekannten ISA-Server (Internet Security & Acceleration Server).

Aus der Desktop-Lösung Forefront Client Security wird nun "Forefront Endpoint Protection 2010". Forefront Security for Exchange Server wird künftig "Forefront Protection 2010 for Exchange Server" heißen, Forefront Online Security for Exchange wird zu "Forefront Online Protection for Exchange". Schließlich ersetzt "Forefront Protection 2010 for SharePoint" das bisherige Forefront Security for SharePoint.

Die neuen Produkte der Forefront Protection Suite befinden sich derzeit noch im Beta-Stadium und sollen in der zweiten Jahreshälfte 2009 sowie im ersten Halbjahr 2010 verfügbar werden. Die Preisgestaltung soll sich nicht ändern.

Ebenfalls noch Beta ist Forefront Unified Access Gateway (UAG), das Benutzer den Zugriff von praktisch überall auf Netzwerkressourcen und Anwendungen ermöglicht. Die Beta 2 von UAG kann für eine Probefahrt herunter geladen werden.

Schließlich nimmt auch "Geneva" Gestalt an, eine offene, vereinfachte Plattform für Benutzeranmeldung (Single Sign-on) und Zugriffssteuerung. Der Geneva-Server erhält den Namen "Active Directory Federation Services", das Geneva-Framework wird "Windows Identity Foundation" heißen und die Identitätslösung "Windows Cardspace" bleibt, was sie ist.

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