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Motorola und die sieben Zwerge

Motorola hat sieben neue Geräte für das untere Preissegment vorgestellt. Nur-Telefonierer werden an den Modellen W156/W160 ihre Freude haben. Wer sein Handy etwas persönlicher gestalten will, greift zu den Modellen W175/W180 oder W206/W213. Das "technische Highlight" dieser Reihe ist das W377, das auch als einiges Gerät als Folder konzipiert wurde.

Gleich sieben neue Einsteigergeräte hat Motorola vorgestellt, sechs Barrenhandys und einen Folder. An ihnen sind vor allem die langen Akkulaufzeiten erwähnenswert, nach Angaben des Herstellers kann mit den Modellen bis zu neun Stunden telefoniert werden. Sie lassen sich in vier Serien unterteilen: W156 und W160, W175 und W180, W206 und W213 sowie W377. Innerhalb der Reihen unterscheiden sich die Geräte nur durch ein UKW-Radio.

Absolute Einstiegsgeräte sind das Motorola W156 und W160. Beide Barren erinnern vom Design an das MOTOFONE F3 , sind mit 14 mm Tiefe jedoch deutlich dicker. Sie wiegen 85 Gramm und haben ein monochromes LC-Display mit einer Auflösung von 128x128 Pixeln. Im W160 befindet sich zusätzlich ein UKW-Radio. Gefunkt wird via Quadband-GSM.

Wer sich stattdessen ein farbiges Display wünscht, greift zum W175 oder W180. Die Nachfolger des W170 haben ein 65.536 Farben darstellendes Display mit einer Auflösung von 128x128 Pixeln. Äußerlich unterscheiden sie sich in Form und Aussehen nicht von den Modellen mit Monochrom-Display. Ein Blick ins Innere offenbart jedoch einige Veränderungen. Sie können mehr Kontakte und SMS speichern und verfügen über mehr Klingeltöne. Beide funken ebenfalls in allen vier GSM-Frequenzbändern.

Obwohl von der Bezeichnung her völlig unterschiedlich, ist zumindest die optische Verwandtschaft zwischen dem letztjährigen Budget-Modell W170 und dem jetzt vorgestellten W206 offensichtlich. Äußerlich unterscheidet die beiden hauptsächlich das jetzt farbige Display. Allerdings hat sich im Innern einiges getan. Wie im W213 können im neuen Modell einem Kontakt mehrere Einträge zugeordnet, Kalendereinträge vorgenommen und MP3-Files als Klingeltöne verwendet werden. Mittels Quadband-GSM kann nahezu weltweit telefoniert werden und über GPRS sowie WAP-2.0-Browser lassen sich erste Schritte ins mobile Internet unternehmen. Das Radio wurde ins W213 integriert.

Das Highlight unter den sieben Geräten ist das W377. Der Nachfolger des W375 verfügt wie schon sein Vorgänger über ein internes Display mit 128x160 Pixeln und eine Außenanzeige, die entgangene Anrufe, empfangene SMS und den Ladestand des Akkus anzeigt. Die VGA-Kamera des W375 wird auch im Nachfolger verwendet. Für Unterhaltung sorgt neben dem UKW-Radio auch ein MP3-Player, allerdings kann der interne Speicher von 10 MB nicht erweitert werden, weshalb der Musikgenuss schnell ein Ende findet. Neue Inhalte können über USB oder Bluetooth auf das Handy übertragen werden.

Alle Geräte werden ab Oktober im Handel erscheinen, die Preise sind bislang unbekannt.

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