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Neue Facebook-AGB treten in Kraft

29.01.2015 | 18:03 Uhr |

Die neuen Facebook-Nutzungsbedingungen erlauben das Sammeln von Daten auch außerhalb des Netzwerks.

Die umstrittenen Änderungen in den Geschäftsbedingungen von Facebook treten ab dem 30. Januar in Kraft. Die neuen AGB erlauben es dem Unternehmen, deutlich mehr Daten von den Nutzern zu sammeln, dagegen sollen Anwender ihre Privatsphäre- und Sichtbarkeitseinstellungen besser kontrollieren können.

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So will Facebook Standortdaten mit dem Aufenthaltsort von Freunden sowie Werbeanzeigen verbinden. Wer dies nicht möchte, muss die Standortübertragung deaktivieren. Die Werbung spielt auch bei der nächsten Änderung eine wichtige Rolle: Besuchte Internetseiten können vom Unternehmen für die Anzeige von Reklame herangezogen werden. Ein geplanter „Kaufen“-Knopf könnte Facebook darüber hinaus auch über die eigenen Konsumgewohnheiten in Kenntnis setzen. Im Gegenzug sollen interaktive Anleitungen den Facebook-Nutzern die Möglichkeit geben, die Sichtbarkeit ihrer Status-Updates und Aktivitäten besser steuern zu können.

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Ablehnen lassen sich die AGB hingegen nicht. Wer nach dem 30. Januar noch auf Facebook aktiv ist, hat die Geschäftsbedingungen automatisch akzeptiert. Der Rechtsausschuss des Bundestages prüft derzeit, ob sich die neuen Nutzungsbedingungen mit dem deutschen Recht in Einklang bringen lassen.

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