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Neue Canon-Drucker: Patronen mit Chip oder integriertem Kopf

22.08.2005 | 15:11 Uhr |

Der Hersteller aus Japan verstärkt bei der aktuellen Druckergeneration die Kontrolle über den Tintenverbrauch und erschwert das Wiederbefüllen der Tanks.

Pixma II heißt die neue Druckergeneration, die Canon im Herbst auf den Markt bringen wird. Herausragendes Merkmal: Der japanische Hersteller ändert seine Politik bezüglich der Tinten. Die aktuellen Modelle mit Einzelpatronen sind mit einem Chip zur Tintensteuerung ausgestattet. Zudem meldet eine LED an der Vorderseite der Kartusche, wenn diese falsch eingesetzt oder leer ist.

Bisher hatte das Unternehmen auf solche Überwachungsmaßnahmen komplett verzichtet. Von Seiten Canons heißt es zwar, dass der Chip an den Patronen in erster Linie verhindern soll, dass teure Fehldrucke passierten. Ist für den anstehenden Auftrag zu wenig Tinte im Tank, wird dieser erst gar nicht mehr ausgeführt. Auf der anderen Seite sind Patronen mit integrierten Chips nicht so einfach wiederzubefüllen – ein Umstand, der es Drittanbietern erschweren wird, günstigere Varianten als die Original-Tinten anzubieten.

Das geänderte Tintensystem findet sich in den Multifunktionsgeräten MP800 und MP500, dem Fotodrucker Pixma iP6600D sowie in den Tintenstrahldruckern Pixma iP5200 und iP4200. Letzteren haben wir bereits im PC-WELT-Testcenter auf Herz und Nieren getestet. Die Ergebnisse finden Sie hier .

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