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Neue Beta-Fassung von F-Secure Blacklight

24.03.2005 | 13:52 Uhr |

Mit einer Tagung auf der RSA Security Conference in San Francisco Mitte Februar gelangten Infos über die potenzielle Bedrohung durch Rootkits an die Oberfläche. Ein Antivirus-Hersteller, der sich des Themas angenommen hat, ist F-Secure. Mit dem Tool Blacklight.

Auf der CeBIT hat F-Secure eine erste, noch in der Beta-Phase befindliche Version seines Tools Blacklight vorgestellt, mit der Anwender getarnte Malware - Rootkits - aufspüren und beseitigen können. Jetzt hat der Hersteller weiter nachgebessert und eine aktualisierte Programmversion zum Download bereit gestellt.

Der Funktionsumfang : F-Secure Blacklight dient zum Scannen und Desinfizieren von aktiven Rootkits auf dem PC. Der Hersteller will die Bedienung dabei einfach halten, indem Anwender nur mit Berichten zu den Objekten konfrontiert werden, die auch wirklich zur Gattung Rootkits gehören. Für andere Malware ist die Software nicht zuständig.

Die "F-Secure Blacklight Rootkit Elimination"-Technologie kann während des normalen Gebrauchs des PCs in den Dienst im Hintergrund "verbannt" werden. Fehlalarme in Zusammenhang mit der normalen Arbeit sollen laut F-Secure nicht vorkommen.

F-Secure Blacklight läuft unter Windows 2000, Windows XP und Windows 2003 Server. Zwei Fassungen stehen zur Auswahl: Eine mit Graphical User Interface (Version 1.2.1003.0) und eine für die Kommandozeile (Version 1.28.1006.0). Die Download-Größe schwankt je nach Wahl zwischen knapp 450 KB oder rund 70 KB.

Die Beta-Fassung ist uneingeschränkt lauffähig, dies allerdings nur bis zu 1. Mai. Danach verweigert Sie den Dienst. F-Secure will in Kürze bekanntgeben, wie es mit der Technologie weiter gehen wird.

Zum Download: F-Secure Blacklight

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