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Netzbetreiber ziehen positive Bilanz aus Weihnachtsgeschäft

13.01.2006 | 10:07 Uhr |

Die Mobilfunkbetreiber in Deutschland haben eine positive Bilanz aus dem vergangenen Weihnachtsgeschäft gezogen. Vor allem für Vodafone endete das Jahr 2005 mit hervorragenden Verkaufszahlen, Grund dafür war der Absatz von Mobiltelefonen der 3. Generation (UMTS), welche sich mittlerweile einer großen Beliebtheit erfreuen. Dabei handelt es sich um eine neuartige Entwicklung auf dem deutschen Mobilfunkmarkt, bislang betrachteten viele Kunden die UMTS-Technologie noch mit Skepsis. Mit neuen Endgeräten, allen voran die Modelle des finnischen Herstellers Nokia, konnte die Masse jedoch überzeugt werden, und so befindet sich 3G derzeit auf dem Vormarsch.





"Wir sind mit dem Weihnachtsgeschäft sehr zufrieden, UMTS-Handys sind jetzt zum Normalfall geworden", erklärt Vodafone-Sprecher Jens Körten. Laut Netzbetreiber funken bereits acht von zehn im Shop verkaufte Endgeräte über den neuen Standard. Ursprünglich hatte Vodafone geplant, dass bis Ende 2005 rund eine Million Verbraucher UMTS nutzen, derzeit sollen es bundesweit bei allen vier Netzbetreibern bereits 3,5 Millionen sein. Im Gegensatz zu den Briten setzen T-Mobile, E-Plus und O2 derzeit noch verstärkt auf GSM-Modelle.

Vodafone könnte mit seiner UMTS-Offensive gegenüber den anderen Anbietern einen großen Vorteil haben, denn in der Regel sind 3G-Nutzer datenorientiert und erzeugen wesentlich mehr Traffic als herkömmliche Verbraucher mit GSM-Mobiltelefonen. Laut einer aktuellen Schätzung des Branchenverbandes VATM belaufen sich die Umsätze beim Datengeschäft auf zwei Prozent des Gesamtvolumens, dieser Wert könnte jedoch bald auf drei Prozent steigen.

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