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Netzbetreiber wollen Roaming-Preise senken

02.06.2006 | 13:53 Uhr |

Durch freiwillige Absenkung der Einkaufspreise könnten die durchschnittlichen Roaming-Gebühren im europäischen Wirtschaftsraum um bis zu 50 Prozent fallen.

T-Mobile , Orange, Telecom Italia Mobile, Telenor, Teliasonera und Wind, die nach eigenen Angaben fast 200 Millionen europäische Mobilfunkkunden betreuen, haben sich bei den durchschnittlichen Einkaufspreisen, die sie untereinander für Roaming-Leistungen in Rechnung stellen, auf eine Obergrenze von 45 Cent je Minute ab Oktober 2006 und 36 Cent je Minute ab Oktober 2007 geeinigt. Das entspricht in etwa einer Halbierung der derzeit geltenden durchschnittlichen Einkaufspreise.

Die Netzbetreiber verpflichten sich außerdem, die erzielten Kostenvorteile möglichst vollständig und zügig an die Kunden weiterzugeben. Dies könne zu einer Absenkung der Verbraucherpreise um bis zu 50 Prozent führen. Ein unabhängiges Gremium soll die Absenkung der durchschnittlichen Endkundenpreise überwachen und dokumentieren. Dazu werde alle sechs Monate ein Index veröffentlicht, aus dem die Entwicklung der für den europäischen Wirtschaftsraum geltenden Endkundenpreise abzulesen sei.

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